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Markt bietet Kürbis, Kuchen und Kicker

Garbsen Markt bietet Kürbis, Kuchen und Kicker

Viel Mühe haben sich die Schloß Ricklinger Vereine und Gruppen gegeben, um wieder einen Markt der Vereine auf die Beine zu stellen. Dieser lockte die Besucher mit einem Menschenkicker, Kürbisschnitzen, Kuchen und Torten sowie einem Entenrennen als Höhepunkt.

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Jolina (9) und Bärbel Prusseit schnitzen einen Kürbis.

Quelle: Lütjens

Schloß Ricklingen. Dieses hatte der Spielmannszug organisiert. Das Ortsfest gibt es seit 30 Jahren, es wird alle zwei Jahre gefeiert. Zuletzt waren Beteiligung und Resonanz etwas eingeschlafen, doch in diesem Jahr waren 13 von 20 Vereinen und Gruppen aus Schloß Ricklingen dabei. Sie hatten ein vielfältiges Programm organisiert.

Auch der stellvertretende Bürgermeister Garbsens, Rüdiger Kauroff, war dabei. "Wenn ich die Gelegenheit habe, komme ich gerne vorbei. Ich finde es toll, was die kleineren Ortsteile auf die Beine stellen. So ein Straßenfest schweißt auch die Bevölkerung zusammen", sagte er. Seine Parteikollegin, Bundestagskandidatin Caren Marks, nutzte die Gelegenheit zum Einkauf. Sie nahm Schloß Ricklinger Honig und ein Duftsäckchen mit Lavendel mit in die Wedemark.

Die Kirchengemeinde bot Kirchenführungen und Turmbesteigungen an, in der Barockkirche spielten Orgelschüler von Thomas Kampe. Die Damen von DRK, Bastelkreis und Schützen hatten 30 Kuchen und Torten gebacken. Besucher ließen sich außerdem Fischbrötchen vom Schützenverein, Bratwurst von Feuerwehr und Gesangverein, Cocktails bei der SPD und Champignonpfanne vom Dorfverschlönerungs- und Traditionsverein sowie Hochzeitssuppe schmecken.

Schmiedekünstler Andreas Rimkus zog die Blicke mit seiner mobilen Schmiede auf sich. Daran schmiedete er mit Besuchern das "Glück", eine kleine herzförmige Figur. Im Gottesdienst unter freiem Himmel hatte er sein soziales Projekt in Burkina Faso vorgestellt. Schmiede- und Schnitzerwerkstätten werden dabei wieder in Betrieb genommen und Lehrlinge ausgebildet. Sie stellen Werkzeuge her. "Damit soll die Landflucht verhindert werden", sagte Rimkus.

Die Imker Heinrich Baumgarten und Hans-Peter Wendorf machten auf die große Bedeutung von Bienen aufmerksam. "Wir wünschen uns von der Stadt Garbsen, dass sie auf ihren Flächen auch spät blühende Pflanzen sät, damit die Bienen noch Nahrung finden und nicht so früh eingewintert werden müssen", sagte Wendorff.

Mitorganisator Friedel Thiele freute sich, dass so viele Vereine mitmachten. "Wir haben das Fest seit Mai geplant", sagte er. Er und seine Mitstreiter Markus Bless, Christian Meyer und Willi Thiele haben sich um ein abwechslungsreiches Programm für alle Generationen bemüht. Der Überschuss aus dem Verkauf soll in die 800-Jahr-Feier des Ortes fließen, die in acht Jahren ansteht. Dann soll es ein Dorffest geben.

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