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Verkehrsplan: Bürger sollen gehört werden

Osterwald/Heitlingen Verkehrsplan: Bürger sollen gehört werden

Vor 18 Jahren, 1997, ist zuletzt ein umfassender Verkehrsentwicklungsplan für Garbsen aufgestellt worden. Nun will die Stadt wissen, wie es weitergehen soll mit dem Thema Straßenverkehr, unter ganz anderen Vorzeichen.

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Verkehrsknotenpunkt Molkereistraße in Osterwald: Fehlt ein Fußgängerüberweg?

Quelle: Bernd Riedel

Garbsen. Seither haben sich die Sichtweisen geändert, sagt Dirk Perschel, Leiter der Umwelt- und Verkehrsabteilung: Fußgängern und Radfahrern und den weniger mobilen älteren Verkehrsteilnehmern wird ein viel höherer Rang eingeräumt. „Auch Menschen, die nicht über ein Fahrzeug verfügen, müssen angemessen berücksichtigt werden“, sagt Wolfgang Haller von dem projektbegleitenden Büro SHP Ingenieure. Auch der Umweltschutzgedanke habe inzwischen einen höheren Stellenwert.

Die Stadt will einen Masterplan Mobilität aufstellen: „Wir wollen wissen, was getan werden muss, um ein zukunftsfähiges Verkehrskonzept für die gesamte Stadt zu entwerfen“, sagt Perschel. Wichtig seien Beiträge und Anregungen der Bürger. Die fehlten, bis auf einen, bei der ersten Stadtteilwerkstatt am Montag in Osterwald.

Dabei hatten die Mitarbeiter von SHP einiges zu sagen. Sie haben die Orte erkundet und sich die Gegebenheiten angeschaut. In Osterwald Unterende etwa ist die Zahl der Fahrzeuge zurückgegangen. In beiden Teilen Osterwalds gab es in den vergangenen zwei Jahren 13 Unfälle mit Verletzten, keinen tödlichen Unfall. In Heitlingen gab es gar keine Unfälle mit Verletzten. Gehwege fehlen an manchen Stellen in Osterwald wie in Heitlingen, sind schlecht oder gar nicht ausgebaut, Bushaltestellen sind nicht barrierefrei. Am Verkehrsknotenpunkt Molkerei- und Hauptstraße in Unterende sehen die Gutachter das Fehlen eines Fußgängerüberwegs. Als Ansatzpunkt für ein mögliches Stadtteilzentrum verweisen die Planer auf das Nahversorgungszentrum Ecke Auterweg, am Schnittpunkt beider Osterwalds.

Von Bernd Riedel

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