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Vier Bands, vier Stile: Ein Sonntag voll Musik

Jazztage in Garbsen Vier Bands, vier Stile: Ein Sonntag voll Musik

Der drei Monate junge Jazz Club Garbsen hat seine erste Großveranstaltung gestemmt. Acht Stunden Musik mit Shift’n’Shuffle, der Big Band Berenbostel, Juliano Rossi und Band sowie Brazzo Brazzone. Gastgeber der Premiere: Möbel Hesse in der stimmungsreichen Ziegeleischeune.

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Cooler Magier der tiefen Töne: Alexander Götz am E-Bass der Band Shift'n'Shuffle.

Quelle: Markus Holz

Berenbostel. Alles aus einem Guss, rund, passend: Der Jazz Club Garbsen hat am Sonntag seine erste große Visitenkarte abgegeben. Musikalische Leistungen auf hohem Niveau, leichte Unterhaltung für die Zuhörer, acht Stunden mit vier Bands zum Relaxen, Staunen, Livemusik erleben.

Bei den ersten Jazztagen in Garbsen herrschte eine tolle Stimmung. Die Besucher erlebten musikalische Leistungen auf hohem Niveau.

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Shift’n’Shuffle hatten den undankbaren Job, die Saure-Gurken-Zeit zur Eröffnung zu überspielen. Was die acht ehemaligen Mitglieder der Big Band Berenbostel daraus machten, war pure Werbung für ihr Konzert am Freitag, 3. Juli, ab 20 Uhr in Webers Gewächshaus, Dietrichstraße 14. Die Band veröffentlicht an dem Tag ihre erste CD.

Im zweiten Akt war Bodo Schmidt dreifach gefordert: Als Veranstalter und Chef des Jazzclubs, als Baritonsaxophonist und als Bandleader. Die Bühne gehörte der Big Band Berenbostel, beste ihrer Art in Deutschland.

Den Staffelstab übernahm einer, der ohne Bühne nicht leben kann: Juliano Rossi und Band, darunter Lutz Krajenski am Keyboard. Ein Feuerwerk bester Unterhaltung. Rossi ist Entertainer, Parallelen zu Frank Sinatra sind unverkennbar. Rossi bricht die Herzen der stolzesten Frau’n, formt aus dem Publikum einen wogenden Chor und geht schlafwandlerisch auf der Brücke zwischen Bühne und Publikum hin und her.

Den Schlussakzent setzen Musiker, die mit Italien so wenig zu tun haben, wie ein Elefant mit dem Südpol: Brazzo Brazzone mit den beiden Ex-Big-Band-Spielern Lennart Schmidt und Christopher Spintge. Ein Bläsersound wie Dynamit. Die ganze Italo-Show mit Titeln und Anekdötchen ist wirklich nur Show, aber eine perfekte.

Besser gehts nicht? Doch. Vielleicht bei den zweiten Jazztagen Garbsen in Hesses Ziegeleischeune. Der Termin war unglücklich, parallel wurde die Blues Matinee am Rathaus eröffnet. Einige Gäste wechselten zwar gegen 14 Uhr, waren nach dem kostenlosen Konzert am Rathaus aber nicht gewillt, 20 Euro Eintritt zu zahlen. „Uns gibt es erst seit drei Monaten, wir lernen noch“, sagt Jazz-Club-Sprecher Rüdiger Krohne.

Von Markus Holz

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