Rund zwölf Millionen Euro will die Initiative in das Netz, eine zweite Biogasanlage, einen Wärmespeicher und ein Blockheizkraftwerk investieren. „Ohne Förderung geht das nicht“, sagte Geschäftsführer Harald Knust gestern. Er ist sich aber sicher, dass Heitlingen in mehrfacher Hinsicht Modellcharakter haben könnte und das Projekt für eine öffentliche Förderung deshalb interessant sein müsste.
Ein Teil der interessierten Haushalte soll schon im nächsten Winter Abwärme von der schon bestehenden Biogasanlage beziehen. Die Betreiber der Anlage waren damit vorgeprescht, weil sie bei einer Wärmenutzung eine höhere Vergütung für den erzeugten Strom bekommen. 27 Abnehmer stehen auf der Liste, damit wird die Wärmeleistung voll verbraucht. Fast alle haben Vorverträge unterzeichnet – nur die Stadt rechnet noch, ob sie sich wirklich mit der Feuerwache und dem Kindergarten beteiligen soll. „Wir haben zur Not aber auch noch weitere Interessenten“, sagte Landwirt Volker Tegtmeyer.
Für den Bau der Leitung von der Biogasanlage bis zum Gut ist alles bereit, nun steht aber noch das Ja der KfW-Bank für eine Förderung aus. Die Voraussetzungen dafür seien erfüllt, ist sich Tegtmeyer sicher. Doch ohne offiziellen Bescheid könnten die Bagger noch nicht anrücken. Ziel ist, bis zur Heizperiode fertig zu werden.
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Kommentare
??? 123 – 14.07.09
Wo ist denn der Innovationscharakter? Das gibt es doch alles schon! Zudem gilt: Erst Fragen - insbesondere nach den Fördermitteln -, dann bauen! Da hat sich wohl jemand finaziell verhoben und ruft nun nach dem Staat!