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Alles neu für den neuen Kämmerer

Garbsen Alles neu für den neuen Kämmerer

Neuer Arbeitsplatz, neue Wohnung, neues Lebensjahr: Der neue Kämmerer der Stadt, Walter Häfele, hat am Freitag, an seinem 56. Geburtstag, sein Amt angetreten. Sein Vorgänger Heinz Landers hatte am Vortag als letzte Amtshandlung seinen Schreibtisch geräumt und visiert andere Ziele an: Geschichte und Politik.

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Walter Häfele hat seinen Dienst als Kämmerer im Rathaus angetreten.

Quelle: Bernd Riedel

Garbsen-Mitte. Häfele war im Februar vom Rat der Stadt einstimmig zum Kämmerer gewählt worden. Inzwischen hat er für den Übergang eine kleine Wohnung in Garbsen gefunden. Der Umzug aus Erfurt, wo er Referatsleiter am Thüringischen Rechnungshof war, ist fast beendet: „In Erfurt muss noch das eine oder andere abgewickelt werden“, sagt er. Seine Frau und er suchen für die Zukunft eine größere Wohnung in Garbsen.

Die Vereidigung übernahm gestern Sozialdezernentin Iris Metge. Bürgermeiser Christian Grahl ist noch im Urlaub. Häfele freut sich auf sein neues Wirkungsfeld: Haushalt, Finanzen, Personal, innere Organisation, Recht und Ordnungswesen. „Diese Vielfalt bieten nur wenige vergleichbare Positionen“, sagt Häfele. Über Schwerpunkte will er noch nicht sprechen: „Ich will erst mal richtig ankommen.“ Er habe Ideen, aber für Statements sei es noch zu früh. Mit Vorgänger Heinz Landers hatte er in den vergangenen Wochen mehrere Treffen. „Das war eine sehr differenzierte und umfangreiche Übergabe, exzellent vorbereitet.“

Landers hat am 30. Juni seinen Schreibtisch geräumt. Seine offizielle Verabschiedung liegt schon zwei Wochen zurück. Noch bis zuletzt bekam er Anrufe und kurze Besuche von Menschen, die ihm alles Gute wünschen wollten: Als Kämmerer, der mehr als 30 Jahre in Garbsen wirkte und den Schuldenstand der Stadt auf neun Millionen Euro senkte, hat er deutliche Spuren hinterlassen. Mit Häfele ist er durch alle Fachbereiche gegangen – für jeweils rund anderthalb Stunden.

Landers ließ die Mitarbeiter selbst darüber sprechen, was gerade in Arbeit ist und demnächst in Angriff genommen werden. „Ich habe mich da weitgehend zurückgehalten“, sagt Landers. Ratschläge hat er seinem Nachfolger nicht mit auf den Weg gegeben: „Lehren erteile ich nicht. Herr Häfele wird selbst seine Akzente zu setzen wissen.“

Landers geht zwar offiziell in den Ruhestand, inoffiziell hat er bereits neue Ziele: Er hat vor Kurzem den Vorsitz im Stadtarchivverein übernommen, und er ist am 11. September der Garbsener Spitzenkandidat der FDP bei der Wahl zur Regionsversammlung im Wahlgebiet Garbsen/Wedemark.

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