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Weniger Straftaten in Garbsen

Garbsen Weniger Straftaten in Garbsen

Die Zahl der Straftaten ist in Garbsen auf dem niedrigsten Wert seit 2010: Von 3771 (2010) stieg sie auf 4315 im Jahr 2013 und lag im vergangenen Jahr bei nur noch 3442. Auch die Jugendkriminalität hat rapide abgenommen.

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Gegen Einbrecher geht eine zentrale Ermittlungsgruppe in Garbsen vor - mit Erfolg.

Quelle: Daniel Maurer

Garbsen. „Das sind sehr erfreuliche Werte“, sagte Dennis Schmidt, Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes, am Dienstag bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2015. Die Sicherheit habe sich damit in Garbsen „objektiv erhöht“.

Die Aufklärungsquote liegt bei 53 Prozent und damit leicht unter der des Vorjahres (54 Prozent). Die höchste Aufklärungsquote wurde bei Körperverletzung erbracht (94 Prozent) und bei Drogenverstößen (95 Prozent): Wer bei Kontrollen erwischt wird, der ist als Täter auch gleich aktenkundig.

Die niedrigste Aufklärungsquote ergab sich bei schwerem Diebstahl aus Autos: 1,79 Prozent (Vorjahr: 20,11 Prozent). Das habe mit der Professionalisierung dieser Delikte zu tun. Die ausländischen Banden operierten nahezu geräuschlos, innerhalb weniger Minuten und zwischen 23 und 5 Uhr, sagte Schmidt. Die Beute seien Navigationsgeräte, Airbags und Lenkräder. Anders als im Verbund der sechs Kommissariate in der Polizeiinspektion Garbsen hat es in Garbsen selbst einen Rückgang gegeben: von 174 (2014) auf 112.

Bei den Branddelikten haben Präventionsmaßnahmen gefruchtet: Die Zahl der Fälle sank von 93 (2014) auf 37. „Das ist ein erfreulicher Rückgang“, sagte Einsatzleiterin Andrea Volkmer. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt würden beispielsweise Hauseingänge verschlossen gehalten, Müllcontainer aus Plastik gegen solche aus Metall ausgetauscht. „Das wird so fortgesetzt“, sagte Volkmer.

Die Fälle von Wohnungseinbrüchen sind deutlich zurückgegangen: 141 waren es 2014, im vergangenen Jahr 90. Die Aufklärungsquote liegt bei 20 Prozent (Vorjahr 27 Prozent). Die Bekämpfung dieser Delikte wird im Verbund angegangen: mit zwei zentralen Ermittlungsgruppen in Garbsen und Ronnenberg, seit 2014 zur Probe, seit Anfang des Jahres sind sie fester Bestandteil der polizeilichen Organisation.

Auch bei der Jugendkriminalität gibt es einen „absoluten Tiefstand“, sagte Schmidt. 138 Straftaten waren es 2015, 248 waren es 2014. „Das führen wir auf unsere intensive Präventionsarbeit und das gute Zusammenwirken mit der Stadt Garbsen zurück“, sagte Schmidt.

Stichwort: Flüchtlinge schwer erfassbar

Die Polizei tut sich schwer mit dem Begriff des „Flüchtlings“. Nicht, weil sie etwas verheimlichen wollte. „Das haben wir nicht nötig“, sagt Kriminaldienstleiter Dennis Schmidt. Sondern weil der Begriff nicht eindeutig ist und schlecht definiert werden kann. Ein Flüchtling sei nicht auf Anhieb als solcher erkennbar. Flüchtlinge sind 2015 in Garbsen vor allem bei Körperverletzung (Streit in der Unterkunft) und einfachen Ladendiebstählen aufgefallen. „Im Vergleich zur Gesamtzahl der Straftaten kaum relevant“, sagt Schmidt. Vergleichszahlen fehlen auch: Erst seit einem Jahr steigt die Zahl der Flüchtlinge an.

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