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Kinder bekommen freien Eintritt zum Blauen See

Garbsen/Schloß Ricklingen Kinder bekommen freien Eintritt zum Blauen See

Alle Garbsener Kinder und Schüler bekommen in den Sommerferien freien Eintritt am Blauen See. Der Rat will damit vorübergehenden Ersatz für das fehlende Freibad schaffen. Die Maßnahme ist auf 10.000 Euro veranschlagt - mit Möglichkeit der Verlängerung.

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In den Sommerferien freier Eintritt für Garbsener Kinder am Blauen See - so will es die Kommunalpolitik.

Quelle: Bernd Riedel

Schloß Ricklingen. Der Wirtschafts- und Finanzausschuss hat sich am Dienstagabend mehrheitlich dafür ausgesprochen. Die Grünen hatten ihren Antrag bereits im Kulturausschuss dahingehend geändert, dass alle Garbsener Kinder, nicht nur die ab vier Jahren, in den Genuss des freien Eintritts kommen sollten.

Der Bürgermeister soll mit dem Betreiber des Erholungsgebietes Blauer See einen Kooperationsvertrag abschließen. Pro Kind sollen zwei Euro erstattet werden. Der Gesamtzuschuss liegt derzeit bei 10.000 Euro. Sollten mehr als diese 5000 Eintrittskarten gebraucht werden, soll der Verwaltungsausschuss aus dem laufenden Haushalt weiteres Geld zur Verfügung stellen. Für die Haushaltsberatungen 2017 verlangen die Kommunalpolitiker einen Erfahrungsbericht, auf dessen Basis eine Fortsetzung der Kooperation und eine bessere Busanbindung diskutiert und beschlossen werden kann.

"Wir haben keinen besseren Ersatz zurzeit", sagte Helmut Busjahn (CDU), den Versuch sei es wert. Seine Fraktion werde zustimmen. Auch die Unabhängigen stimmten zu: "Es ist durchaus sinnvoll, in der Bau- und Planungsphase so etwas in Betracht zu ziehen", sagte Angela Thimian-Milz von den Unabhängigen. Sie kündigte schon an, dass ihre Fraktion "Bauchschmerzen" mit dem Vorschlag einer Optimierung der Busanbindung habe. Die Einigkeit der drei Fraktionen wundert nicht: Sie sind die Träger des Beschlusses für ein Zentralbad mit der Option für eine Freibad-Erweiterung.

Die SPD verhielt sich erwartungsgemäß zurückhaltend bis ablehnend: Fraktionsvorsitzender Karsten Vogel bezeichnete den Plan als "kalte Kompressen aus Wahlkampfgründen". Jetzt würden 10.000 Euro verteilt "und im nächsten Jahr wieder einkassiert". Das wiesen die anderen Fraktionen zurück. Die SPD wolle aber den Eltern diese zwei Euro pro Seebesuch "nicht vorenthalten", sagte Vogel. Die SPD enthielt sich daher, sodass der Beschluss ohne Gegenstimme gefasst wurde. Der Rat der Stadt entscheidet darüber am Montag, 30. Mai.

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