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Wissenschaftler suchen Garbsens Stärken

Garbsen Wissenschaftler suchen Garbsens Stärken

Wo liegen die Stärken der Stadt Garbsen? Wie kann das teils schlechte Image verbessert werden? Solche und weitere Fragen wollen Professor Michael Bienert und vier Studenten der Fachhochschule Hannover mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und Marketing beantworten.

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Sie stellen Garbsen auf den Prüfstand: Professor Michael Bienert (von links) und seine Studenten Lukas Backhaus, Kordian Gredzinski, Christopher Mundt und Phillip Klages von der Fachhochschule Hannover.

Quelle: Anke Lütjens

Garbsen. Ende Dezember sollen die ersten Ergebnisse vorgestellt werden.

Zur Auftaktveranstaltung über das neue Stadtmarketing haben sich die Experten gestern mit Vertretern aus der Verwaltung im Rathaus getroffen. Die Mitarbeiter der Stadt aus unterschiedlichen Bereichen sind bereits im Arbeitskreis Stadtmarketing tätig. Hauptansprechpartner für den Leiter der Projektgruppe, Christopher Mundt, ist Wirtschaftsförderer Jürgen Stoffregen. Bei dem Treffen ging es zunächst um organisatorische Fragen wie Aufgaben, Projektziele, Zeitplan und Organisation.

Die Studenten werden die Stadt drei Monate lang auf den Prüfstand stellen. Ende Dezember sollen die Projektergebnisse diskutiert werden. Bis Ende Januar werden diese schriftlich dokumentiert. Die Ergebnisse sollen auch in das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (Isek) einfließen. Auf dieser Basis werden auch politische Vertreter und die Öffentlichkeit in den Prozess einbezogen.

Wo liegen Stärken und Schwächen? Gibt es Alleinstellungsmerkmale? Was machen andere Kommunen? Gibt es Vorbilder? Was soll in das Marketingkonzept einfließen und was nicht? Welche Chancen und Risiken bieten künftige Entwicklungen wie beispielsweise der Maschinenbau-Campus? Diese und noch mehr Punkte sollen im Prozess beleuchtet werden. Dazu werden die Studenten zunächst eine Bestandsaufnahme machen und auch Interviews mit Mitarbeitern der Verwaltung führen.

Ziele des Stadtmarketings sollen sein, der Stadt ein Profil und ein positives Image zu geben, die Wettbewerbsfähigkeit kontinuierlich zu verbessern und die Attraktivität für Einwohner, Unternehmen, Studenten, Existenzgründer und andere Zielgruppen zu steigern. Mit den vorhandenen Mitteln setzt das Stadtmarketing bereits heute Aktivitäten zur Verbesserung der Lebensqualität um. Nach Ansicht einiger Verwaltungsmitarbeiter zeige sich jedoch eine Diskrepanz zwischen Realität und subjektiver Wahrnehmung wie zum Beispiel beim Stadtteil Auf der Horst.

Von Anke Lütjens

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