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Wohnungen auf Silvanus-Areal?

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Die SPD möchte das geplante Stadtteilzentrum am Kronsberg auf dem Gelände der Silvanusgemeinde realisieren. Doch die Stadtverwaltung ist dagegen. Sie will an der Wilhelm-Reime-Straße bauen.

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Zu groß, zu teuer: Was wird aus dem Kirchenzentrum der Silvanus-Gemeine auf dem Kronsberg wird abgerissen.

Quelle: Markus Holz

Garbsen. Die Stadtverwaltung hält es nicht für machbar, das geplante Stadtteilzentrum am Kronsberg auf dem Gelände der Silvanusgemeinde zu realisieren. Das schreibt sie in einer Antwort auf eine Ratsanfrage der SPD.

Die Kirchengemeinde muss das zu große und im Unterhalt zu teure Kirchenzentrum abstoßen. Zurzeit ist geplant, das Gebäude abzureißen und ein kleineres in unmittelbarer Nähe neu zu bauen. Nach Auffassung der Stadtverwaltung könnte es bei einer Intensivierung der Jugendarbeit auf dem Grundstück zu Konflikten mit der Kirche kommen. Schon jetzt gebe es gelegentlich Beschwerden über den Zustand im Umfeld des Kirchengrundstücks. Die Verwaltung regt stattdessen an, über Wohnungsbau an dieser Stelle nachzudenken. Das sei auch wirtschaftlicher.

Einer Nutzung des Kirchengebäudes erteilt die Verwaltung eine klare Absage: Es sei auf Bedürfnisse der Kirche zugeschnitten und könne für die Aufgaben Dritter schlecht bis gar nicht umgewandelt werden. Größtes Manko seien die fehlende Barrierefreiheit und der hohe Sanierungsaufwand.

Die SPD hatte in ihrer Anfrage bedauert, dass dieser „zentrale und etablierte Ort“ nicht mehr genutzt werden sollte und wollte wissen ob das geplante Stadtteilzentrum, in das ein Quartiersbüro, das Sozialprojekt Neuland und das Haus der Jugend einziehen sollen, von der Wilhelm-Reime-Straße nicht auf das Kirchengrundstück verlegt werden könne.

Die Verwaltung plädiert weiter für den Standort Wilhelm-Reime-Straße. Dort sei der Eingangsbereich zum Quartier. Der städtebauliche Missstand an der Stelle könne mit dem Bau des Stadtteilzentrums behoben werden. Genügend Platz für eine attraktive Gestaltung sei nur dort vorhanden.

von Bernd Riedel

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