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Zeichen stehen auf Kirchenbau

Auf der Horst Zeichen stehen auf Kirchenbau

Vor fast zwei Jahren wurde die Willehadi-Kirche ein Opfer der Flammen - und die evangelische Gemeinde am Orionhof von einer kräftigen Welle der Solidarität getragen. Am Dienstag gab nun ein Spatenstich das offizielle Symbol, dass wieder an einer Willehadi-Kirche gebaut wird.

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Der Spatenstich von Gastgebern, Bauleuten und Gästen vor den verbliebenen Überresten der ausgebrannten Willehadi-Kirche ist Startsignal für den Neubau, der möglichst zum Advent 2016 fertig werden soll.

Quelle: Sven Sokoll

Garbsen. „Das ist ein geschichtsträchtiger Tag“, sagte Pastorin Renate Muckelberg. Es ist - nach einigem Findungsprozess - nun ein neuer Entwurf, der neben dem neuen Gemeindehaus Form annimmt, nicht einfach nur ein Wiederaufbau. Doch auch dieser neue Entwurf von Gerd Lauterbach lässt doch die bewegte Geschichte der Gemeinde nicht vergessen. So fällt der Blick aus dem Kirchensaal durch Fenster auf die alten Mauern. Eine Andachtsecke gruppiert sich um den Kerzenleuchter, den die Hitze des Brandes verformt hatte.

Superintendent Karl-Ludwig Schmidt begründete die Entscheidung: „Es ist gut, dass der Bau auch die Sprache der Zeit spricht“, sagte er. Schließlich habe sich auch der Stadtteil gewandelt. Und die Gemeinde bleibe zwar ein wichtiger Anlaufpunkt, ist aber lange nicht mehr so groß wie beim Bau des früheren Gemeindezentrums.

Im September, wenn der symbolische Grundstein gelegt wird, werden wohl die ersten Wände des Rohbaus auch schon stehen, schätzt Lauterbach. Für November nächsten Jahres ist die Fertigstellung angepeilt. „Wir hoffen, dass wir dann im Advent in der Kirche sind“, sagt Günter Seeber, Vorsitzender des Willehadi-Bauausschusses.

Rund ein Jahr später wird die Orgel wahrscheinlich fertiggestellt sein, für die die Planungen laufen. Dazu ist zu klären, wie die Kirche noch künstlerisch ausgestaltet werden soll. „Es kann sein, dass wir dafür noch einmal mit Spendenaufrufen an die Öffentlichkeit treten müssen“, sagte Seeber. Der Bau an sich wird aber weitgehend aus der Versicherungssumme von 2,8 Millionen Euro finanziert.

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