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Zentralbad-Areal ist nicht belastet

Garbsen/Berenbostel Zentralbad-Areal ist nicht belastet

Irritationen erzeugt die Behauptung der stellvertretenden Ortsbürgermeisterin Gudrun Roggenkamp (SPD), das geplante Zentralbad in Garbsen-Mitte werde auf belastetem Boden gebaut. CDU und Stadtverwaltung widersprechen dieser Aussage.

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Das Bild zeigt die Fläche zwischen Umspannwerk und Europa-Allee.

Quelle: Bernd Riedel

Garbsen. Im Antrag Nr. 24/2016 der SPD-Fraktion des Ortsrates Berenbostel, eingegangen am 14. Januar und mit dem Namen Gudrun Roggenkamps versehen, wird eindringlich gefordert, den Badepark zu erhalten. Am Ende heißt es wörtlich: „Eine abgespeckte Zentralbadlösung auf belastetem Rieselfelderboden mit giftigem Grundwasser erscheint uns keine zukunftsweisende Lösung für eine kinder- und familienfreundliche Universitätsstadt zu sein.“

Rieselfelder sind Areale, auf denen Klärschlamm gepoldert wurde. Solche Rieselfelder haben sich rund um die Gutenbergstraße und bis hinunter nach Schloß Ricklingen erstreckt. Die Fläche für das Zentralbad in Garbsen-Mitte, sagt die Stadtverwaltung, sei „laut Gutachten unbelastet und weit entfernt von den ehemaligen Rieselfeldern, die westlich und östlich der Gutenbergstraße lagen“. Dieses Gutachten der Firma Geodata vom Juni 2015 stelle fest, dass auf der geplanten Zentralbad-Fläche „keine erhöhten Schadstoffgehalte“ vorliegen.

Gudrun Roggenkamp war gestern nicht zu erreichen. Sie hält sich seit dem 15. Januar in Australien auf. Der Antrag steht auf der Tagesordnung des Ortsrates Berenbostel am 16. Februar.

Unterdessen hat sich die CDU/FDP-Gruppe im Rat der Stadt mit einer offiziellen Anfrage an die Verwaltung gewandt. Antwort: Die Einstufung des Bodens sei „abfallrechtlich unkritisch“. Dieser Boden sei damit „keinen Beschränkungen unterworfen“. Eine Untersuchung aus dem Jahr 2012 habe zudem festgestellt, dass der Boden im Bereich des Regenrückhaltebeckens ebenfalls unbedenklich sei. Die SPD-Ratsfraktion hatte bereits im vergangenen September nach den Rieselfeldern gefragt und die Antwort bekommen, dass die Zentralbad-Fläche „laut Altlastenkataster der Region nicht betroffen“ sei.

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