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Zeugenschützer des LKA werden zu Zeugen

Garbsen/Verden Zeugenschützer des LKA werden zu Zeugen

Im Verdener Mordversuchprozess gegen einen Garbsener rücken Zeugenschützer des Landeskriminalamtes in den Fokus des Verfahrens. Sie sollen den Angeklagten unter Druck gesetzt haben.

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Im Mordversuchprozess schweigt der Angeklagte weiter.

Quelle: Symbolbild

Garbsen. Wer hat vor fast genau einem Jahr den Mordversuch an einem 48 Jahre alten Geschäftsmann in Nienburg begangen? Es gibt mehr Fragen als Antworten im Landgerichtsprozess. Ein 33 Jahre alter Angeklagter aus Garbsen hatte die Tat gestanden. Nach neun Verhandlungstagen gegen ihn und vier weitere Männer hat er sein Geständnis plötzlich widerrufen.

Laut Staatsanwaltschaft Verden hat der Garbsener in seiner Aussage Details genannt, die nur jemand wissen kann, der am Tatort war. Doch seit seinem Widerruf schweigt der Angeklagte. Das Opfer überlebte die Tat, soll aber dermaßen traumatisiert sein, dass es vermutlich nicht vor Gericht wird aussagen können.

Über Monate hatte der Garbsener die Ermittler und später auch das Gericht in dem Glauben gelassen, dass er auf den Geschäftsmann geschossen hat. Motiv für das Geständnis sei die Aufnahme in das Zeugenschutzprogramm des Landeskriminalamtes gewesen, erklärte der Verteidiger. Nach dem Widerruf sollen Zeugenschützer versucht haben, Druck auf den Rumänen auszuüben, damit er den Widerruf zurücknimmt. Ansonsten drohe ihm Entlassung aus dem Programm. Die Verteidigung hat beantragt, LKA-Beamte zu den Vorwürfen zu hören.

Wiebke Bruns

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