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Feuerwehrleute trennen Streithähne

Garbsen Feuerwehrleute trennen Streithähne

Zwei Mitglieder der Ortsfeuerwehr Garbsen haben am Donnerstagnachmittag couragiert eine Rauferei im Trinkermilieu am Dorfplatz Berenbostel beendet.

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Unruhe am Dorfplatz: Die Polizei muss mit massivem Aufgebot Streithähne auseinander bringen.

Quelle: Markus Holz

Berenbostel. Sieben Polizisten waren am Donnerstag gegen 17 Uhr nötig, die Streithähne auseinanderzuhalten, so aufgeheizt war die Stimmung am Dorfplatz. Warum es zum Streit kam, ob es tatsächlich um eine Frau ging, wer zuerst gedroht und zugeschlagen hat, all das muss die Polizei jetzt ganz nüchtern in Befragungen klären. Nüchtern waren die beiden mutmaßlichen Täter gestern nicht. Die beiden 50-jährigen Männern sollen - alkoholisiert - einen gleichaltrigen Mann misshandelt haben. Mutmaßliche Täter und das leicht verletzte Opfer sind der Polizei bekannt, sie gehören zum so genannten Trinkermilieu am Dorfplatz, Treffpunkt rote Bank am Brunnen.

Zwei Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Garbsen hatten den Streit im Vorbeifahren gesehen, hatten gestoppt und beherzt eingegriffen. Die Situation drohte noch einmal zu eskalieren, als die Feuerwehrleute die Polizei verständigten. "Die wollen mit der Polizei nichts zu tun haben, es hat ihnen nicht gepasst, dass wir da angerufen haben", sagt einer der beiden. Beide möchten anonym bleiben. Ausdruck dieser Abneigung gegen die Polizei: Einer der aggressiven Zeitgenossen bedrohte einen Feuerwehrmann mit einer Glasflasche. "Ich hab ihm die Flasche weggenommen, ihn auf die Bank gesetzt und ihm gesagt, er soll sich erstmal beruhigen", sagt der Helfer, geschätzt respektable 1,90 Meter groß.

"Die beiden haben absolut richtig gehandelt", sagt die leitende Polizistin vor Ort. "Sie haben deeskaliert, die Leute auseinander gebracht und die Szene beruhigt - Respekt und Dank."

Sie und ihre Kollegen versuchten ruhig und sachlich von den Beteiligten zu erfahren, was vorgefallen ist, mussten aber immer wieder verbale Attacken erdulden und gleichzeitig die Nerven behalten. Am Ende schickten sie die beiden Parteien zeitlich versetzt und auf getrennten Wegen nach Hause. Das Ganze wird ein Nachspiel haben. Das Opfer hat eine Prellung, angeblich von einem Schlag auf den Kopf, dokumentieren lassen. Eine ärztliche Behandlung war nicht nötig. Die Szene spielte sich von Beginn an unter den Augen mehrerer Passanten ab. Wer der Polizei bei der Aufklärung helfen kann, wende sich an die Dienststelle Garbsen unter (05131) 7014515.

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