Garbsen. Dieser war schon vor Weihnachten im Gespräch gewesen und hat sich nun entschieden, anzutreten. „Wir haben schon seit 1998 kein Landtagsmandat mehr in Garbsen, ich würde gern versuchen, das zu ändern“, sagte Kauroff. Im Land würde er sich gern vor allem in der Schulpolitik engagieren und sich dabei für die Gesamtschulen einsetzen.
Bodo Langguth hatte sich erst vor einigen Tagen als Bewerber gemeldet. „Nach 15 Jahren Arbeit in Rat und Regionsversammlung würde ich meine Erfahrung gern weiter verwenden“, sagte er. Sein Schwerpunkt ist die Umweltpolitik: „Ich denke, da gibt es genug Fragen, die Garbsen berühren und Unterstützung brauchen, sei es der Lärmschutz, sei es das Moorgeest-Naturschutzprojekt.“
Das Votum des Parteivorstands ist für Langguth nun allerdings Anlass, seine Bewerbung noch einmal zu überdenken. Grundsätzlich finde er zwar positiv, wenn die Mitglieder eine Auswahl zwischen mehreren Kandidaten hätten. „Aber nicht, wenn ich merke, dass der Wind in eine ganz andere Richtung weht.“ Die Garbsener Mitglieder stimmen am 1. März ab, die Wahlkreiskonferenz folgt am 15. März. Aus der Wedemark sind keine Bewerber für die Kandidatur zu erwarten.
Sven Sokoll
HAZ.de Anmeldung
