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Auf dem Weg zum Vorzeigequartier

Garbsen Auf dem Weg zum Vorzeigequartier

Berenbostel-Kronsberg soll ein Vorzeigequartier werden: Es soll von außen einladend, von innen nachbarschaftlich wirken. Vom Stigma des sozialen Brennpunkts soll es befreit werden und sich zu einem hellen, nachbarschaftlich organisierten Wohnquartier wandeln, das nach den Wünschen der Anwohner bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum zur Verfügung halten müsste.

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Bei der zweiten Nachbarschaftsversammlung zum Sanierungsgebiet Kronsberg in Berenbostel haben die Städtplaner mit Anwohnern weitere Details diskutiert, unter anderem auch die Eingangssituation von der Dorfstraße in die Straße Auf dem Kronsberg.

Quelle: Bernd Riedel

Berenbostel. Es handelt sich um ein Gebiet, das von der Dorfstraße, der Schmiedestraße, der Osterwalder Straße, dem Neuen Landweg und der Straße Am Hechtkamp umschlossen wird. Rund 5,5 Millionen Euro stehen für die Sanierung zur Verfügung. Je zu einem Drittel zahlen Stadt, Land und Bund dafür in einen gemeinsamen Topf.

Das Interesse der Anwohner war bei der zweiten Nachbarschaftsversammlung etwas verhaltener als beim ersten Mal: Nur etwa 40 kamen am Dienstagabend, um das weitere Vorgehen abzustecken. Zur ersten Nachbarschaftsversammlung Ende Januar waren rund 80 Teilnehmer gekommen. Stadtbaurat Frank Hauke sieht immer noch ein ausreichend großes Interesse: "Das ist ein guter Anfang, und wir freuen uns auf die nächsten Schritte." Die Freude ist ihm anzusehen: Die städteplanerischen Möglichkeiten sind, wenn die Wohnungseigentümer mitziehen, sehr groß.

Die Städteplaner des Büros Plan zwei haben die Anregungen aus der ersten Versammlung in den Entwurf eines Rahmenplans aufgenommen: Sauberkeit war ein wichtiges Thema, Hundekot ein Ärgernis. Die Mietergärten, zurzeit in keinem ansehnlichen Zustand, werden von manchen ganz abgelehnt. Plan zwei schlägt dafür diverse Ansätze vor: Neuzuschnitt, Beetpatenschaften, Gartenwettbewerbe.

Die Städteplaner wollen die Eingangsituation von der Dorfstraße zur Straße Auf dem Kronsberg grundlegend neu gestalten: die schmalen Fußwege verbreitern, überhaupt Fußgängern und Radfahrern im gesamten Quartier weitgehend Vorrang gewähren. Weit und licht soll das Areal werden und auf den ersten Blick den Charakter des Quartiers widerspiegeln. Wasserspiele, Spielgeräte und viel Grün gehören zum Konzept. Zwei zentrale Plätze sollen entstehen: Am Eingang zur Straße Auf dem Kronsberg und am Franziskusweg in der Nähe der neuen Kirche.

Die Teilnehmer diskutierten in Gruppen die einzelnen Vorschläge. Mit den neuen Anregungen wollen die Planer einen Entwurf erstellen, der in einer dritten Versammlung, wahrscheinlich im Juni, wieder mit den Anwohnern diskutiert werden soll. Wichtig: Alle Ergebnisse, alles, was künftig Relevantes im Quartier passiert, findet sich auf der neu eingerichteten Homepage berenbostel-kronsberg.de.

Dort sind auch die Öffnungszeiten des Quartiersbüros und Neuigkeiten von  Quartiersmanager Marc Müller-de Buhr nachzulesen. Müller-de Buhr versteht sich als Ansprechpartner für Sorgen, Nöte und Ideen und möchte als Vermittler neuer Konzepte fungieren. Eine erste Anregung: das Stadteilfest Auf der Horst "Meinfest" zum Vorbild nehmen und ein Kronsberg-Fest etablieren. Das Quartiersbüro, Wilhelm-Reime-Straße 2, öffnet offiziell am Freitag, 15. April, um 16 Uhr.

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