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3000 Haushalte nach Kurzschluss ohne Strom

Kettenreaktion 3000 Haushalte nach Kurzschluss ohne Strom

Nach einem Kurzschluss am Donnerstagabend in einem 20 Kilovolt-Kabel in der Wennigser Mark kam es zu einer Kettenreaktion von mehreren Stromausfällen. Insgesamt waren laut EON Avacon etwa 3000 Haushalte in Gehrden, Wennigsen und Wennigser Mark betroffen. In der Trafostation im Hirtenweg in Gehrden entzündete sich Isoliermasse.

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Ein Trupp unter Atemschutz durchschnitt das Vorhängeschloss mit einem Bolzenschneider und löschte mit zwei Kohlensäurefeuerlöschern den Brand.

Quelle: CAP

Gehrden. Die Kettenreaktion von Stromausfällen begann laut EON Avacon um 20.52 Uhr mit einem Erdschluss auf dem Gelände eines Alten- und Pflegeheims an der Egestorfer Straße in Wennigser Mark. „Dabei wurde in rund 150 Zentimeter Tiefe neben einer alten Kastanie, das vor etwa 50 Jahren verlegte 20-KV-Kabel vermutlich durch Bewegungen des Wurzelwerks beschädigt“, sagte Netzmeister Uwe Menzel von EON Avacon.

Dadurch fielen neun Trafostationen in Wennigser Mark aus. Infolgedessen wurden automatisch drei Trafostationen, die aus Wennigsen das Wohnviertel Waldkater, den Annaturm und den Radarturm versorgen abgeschaltet. Die Flugsicherungsanlage verfügt über eine eigene Notstromversorgung.

Um 21.22 Uhr kam es zur Schutzabschaltung von zwei Schaltstationen in Gehrden. Dadurch fielen 13 Trafostationen und auch die Stromversorgung zum Klinikum Robert Koch aus. Im Krankenhaus sprang sofort die eigene Notstromversorgung automatisch an. Durch den Kurzschluss geriet Isoliermasse in der Trafostation Hirtenweg in Brand. Anwohner im Schäfereiweg hörten einen lauten Knall und sahen Rauch aus den Lüftungsschlitzen der Eingangstür aufsteigen.

Die Regionsleitstelle alarmierte um 21.26 Uhr die Ortsfeuerwehr Gehrden. 22 Einsatzkräfte rückten mit vier Fahrzeugen an. Ein Trupp unter Atemschutz durchschnitt das Vorhängeschloss mit einem Bolzenschneider und löschte mit zwei Kohlensäurefeuerlöschern den Brand.

Ein Techniker von EON Avacon schaltete später mehrere Trafostationen in Gehrden nacheinander wieder ein, sodass um 22.05 Uhr die letzten Lichter wieder angingen.

Am Freitag wurden verbrannte und verrußte elektrische Teile in der Trafostation Hirtenweg ausgetauscht. In dieser Zeit übernahm ein Notstromaggregat die Energieversorgung.

her

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