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ADFC kritisiert gefährliche Radwegeführung

Northen ADFC kritisiert gefährliche Radwegeführung

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) kritisiert die Radwegeführung an der Kreisstraße 230 in Northen. Sie sei unklar, gefährlich und verwirrend, sagt der Vorsitzende Wernhard Thielemann.

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Riskanter Seitenwechsel: Britta Fiebig und Wernhard Thielemann verlassen den Schutzstreifen der Kreisstraße am Ortsausgang von Northen in Richtung Lenthe, um auf dem Radweg die Fahrt fortzusetzen.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Wolfgang Preiß nimmt kein Blatt vor den Mund. „Das ist ein Schildbürgerstreich“, sagt der Northener. Grund für seine bissige Kritik ist die undurchsichtige Beschilderung für die Radfahrer an der Ortsdurchfahrt. Sie sei aus seiner Sicht rechtlich nicht haltbar.

Thielemann pflichtet ihm bei. Besonders problematisch sei die Situation am Ortsausgang in Richtung Lenthe. „Dort gibt es keine Orientierungshilfe“, sagt der ADFC-Vorsitzende. Die Radfahrer können zwar relativ sicher auf dem kürzlich auf die Fahrbahn aufgetragenen Schutzstreifen den Ort durchfahren. Doch am Ende der Markierung fehlt der Hinweis, dass sie die Kreisstraße queren müssen, um auf den vorhandenen, aber nicht gleich zu erkennenden Radweg zu kommen - und der müsse auch benutzt werden. „Die Region hat schlicht vergessen, das Hinweisschild benutzungspflichtiger Radweg aufzustellen“, sagt Thielemann. Der Schutzstreifen ende für Ortsunkundige im Nirvana. „Sie erkennen nicht, wo es weitergeht“, sagt er. Viele bleiben deshalb auf der stark befahrenen Kreisstraße.

Abgesehen davon fehle dort auch eine Querungshilfe. „Der Seitenwechsel ist für die Radler gefährlich, weil die meisten Autos innerorts deutlich zügiger als mit den erlaubten 50 Stundenkilometer unterwegs sind“, sagt Thielemann. Der Straßenwechsel werde daher zum Risiko.

Auch am Ortseingang ist die Verkehrssituation nicht ganz eindeutig. Dort würden Radfahrer, die sich in Northen nicht auskennen, nicht darauf hingewiesen, dass sie im Dorf auf der östlichen Fahrbahnseite den Schutzstreifen benutzen müssen. „Es fehlt ein Pfeil“, sagt Thielemann. Immerhin: Dort gibt es eine Überquerungshilfe in Form einer kleinen Verkehrsinsel.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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