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AWO-Wohnprojekt ist im September bezugsfertig

Gehrden AWO-Wohnprojekt ist im September bezugsfertig

Selbstbestimmt Wohnen im Alter: Die AWO realisiert am Großen Neddernholz ein neues Wohnprojekt. Die Mietwohnungen für Senioren sollen im September bezugsfertig sein.

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AWO-Geschäftsführer Dirk von der Osten informiert interessierte Senioren über den Baufortschritt und führt sie anschließend durch den Rohbau.

Quelle: Heidi Rabenhorst

Gehrden. Dirk von der Osten von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Region Hannover führte mehr als 20 interessierten Senioren durch den Rohbau. In der großzügig und hell geplanten Anlage gibt es nicht nur einen Gemeinschaftsraum, sondern auch eine 48 Quadratmeter große Gemeinschaftswohnung. Vermieter sind die Jugend- und Sozialdienste der AWO. Der Bezug ist für September geplant.

Die Kaltmiete beträgt 13,40 Euro pro Quadratmeter. Die Nebenkosten belaufen sich auf etwa 2,50 Euro pro Quadratmeter. Mietverträge können bereits abgeschlossen werden. Zwei Wohnungen werden speziell für Rollstuhlfahrer konzipiert. Barrierefreiheit ist der AWO im gesamten Gebäude wichtig: Breite Türen, große Flure und ein Aufzug vom Erdgeschoss bis ins Dachgeschoss sollen es den Senioren einfach machen, so lange wie möglich in ihrem häuslichen Umfeld leben zu können.

Das Große Neddernholz ist Teil des Projektes "Vier gewinnt" der AWO-Seniorenarbeit, das an vier Standorten in Hannover, Sehnde und Gehrden gemeinschaftliche Wohnprojekte begleitet und aufbaut. Es geht um Selbstständigkeit und Sicherheit. Das gemeinschaftliche Wohnen soll den Mietern eine lebendige Nachbarschaft und gegenseitige Unterstützung bieten. Die Bewohner treffen sich bereits vor ihrem Einzug und entwickeln gemeinsam Ideen für ein gutes und verlässliches nachbarschaftliches Miteinander.

Stephanie Böhm von der AWO-Seniorenarbeit begleitet die Gruppe bei der Planung und Umsetzung. Gemeinsam mit der Projektleiterin tragen die Senioren zusammen, was für sie zu einer guten Hausgemeinschaft gehört. Sie planen gemeinsame Unternehmungen und fördern die Kontakte untereinander. Die Gemeinschaft hilft einander. "Dazu gehören eine kurzfristige Unterstützung bei Krankheit, der gemeinsame Gang zum Einkaufen oder die Begleitung zu einem Termin", erläutert Böhm. Kleine Hilfestellungen werden aus der aktiven Nachbarschaft heraus entwickelt. "Verbindliche Absprachen und gegenseitige Unterstützung im Alltag schaffen Sicherheit."

Von Heidi Rabenhorst

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