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Abriss nicht gefordert

Gehrden Abriss nicht gefordert

Die Bürgerinitiative „Wir sind Gehrden“ hat der SPD widersprochen. Sie fordert nicht den Abriss des sogenannten Bratsch-Hauses.

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Sichtbarer Protest: Die Bürgerinitiative „Wir sind Gehrden“ fordert „Der Marktplatz ist kein Bauland“.

Quelle: Wirausky

Gehrden.  Die Bürgerinitiative „Wir sind Gehrden“ hat Aussagen der SPD widersprochen, dass sie einen Abriss des sogenannten Bratsch-Hauses am Marktplatz fordere. Hintergrund ist eine Stellungnahme  der SPD. Darin hatte sie mitgeteilt, der von der Bürgerinitiative geforderte Abbruch des sogenannten Bratsch-Hauses – möglichst ohne Ersatzbau – auf Grundlage bestehender Fakten sei derzeit nicht realisierbar. „Die Aussage, dass wir den Abriss wünschen, ist falsch“, stellte der Sprecher der Bürgerinitiative, Wolfgang Liese, klar. 

Die Gruppe fordere vielmehr, eine erkennbare Ortsmitte samt Ensemble aus Kirche mit Kirchhof, Marktplatz und Rathaus zu schaffen. „Die Vorstellung von einem Abriss des Hauses mag in diesem Zusammenhang verlockend erscheinen, auf Grund bestehender Fakten wäre eine derartige Forderung derzeit allerdings unrealistisch“, sagt Liese. Die Bürgerinitiativesetzte sich dafür ein, dass es keine Verkleinerung der Fläche des Marktplatzes durch Verkauf oder Tausch geben dürfe – „keinen Zentimeter“, wie Liese betont. Der Marktplatz diene dem Gemeinwohl. Es gelte, dieses vorrangig zu erhalten. „Der Marktplatz ist kein Bauland.“

Ihre Forderungen hat die Gruppe am vergangenen Montag auch bei einer Protestaktion vor dem Rathaus untermauert, an der etwa 200 Bürger teilnahmen. In diesem Zusammenhang übergaben die BI-Mitglieder Bürgermeister Cord Mittendorf einen offenen Brief. Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind mehr 2800 Unterschriften gesammelt worden, die das Ansinnen der Bürgerinitiative untermauern.

Von Dirk Wirausky

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