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Aldi baut ab 2018 neu

Gehrden Aldi baut ab 2018 neu

Aldi wird 2018 seinen Markt in Gehrden erweitern. Dazu wird das alte Gebäude an der Everloher Straße abgerissen und durch einen Neubau mit einer Verkaufsfläche von etwa 1200 Quadratmeter ersetzt.

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Aldi will seinen Markt an der Everloher Straße abreißen und an gleicher Stelle durch einen Neubau ersetzen. Baubeginn soll 2018 sein.

Quelle: Lisa Malecha

Gehrden. Aldi will in Gehrden investieren - schon seit zwei Jahren. Bereits im Frühjahr 2014 hatte das Unternehmen angekündigt, seinen Markt am Gehrdener Stadtrand zu modernisieren und zu vergrößern. Doch die Mühlen mahlten nicht so schnell wie gehofft. Zunächst musste die Stadt ein Einzelhandelsgutachten erstellen lassen. Aufgrund der Pläne der Discounterkette hatte die Region ein Konzept gefordert. Die Stadt musste eine Beurteilung vorlegen, welche Auswirkungen die Erweiterung hat. Das Vorhaben darf sich nicht negativ auf die Umsätze im Stadtzentrum auswirken. Das Gutachten liegt vor. Eine Erweiterung des Marktes steht demnach nichts mehr im Wege.

Das Unternehmen will das bestehende Gebäude der ehemaligen Tischlerei Röttger, in das Aldi 2002 gezogen ist, abreißen und ein gleicher Stelle neu bauen. Die Verkaufsfläche wird von gegenwärtig 880 auf 1200 Quadratmeter wachsen. Der neue Markt werde länger und vor allem breiter. Zudem werden 70 Parkplätze auf dem Gelände angelegt. Zurzeit wird der Bebauungsplan vorbereitet. Läuft alles nach Plan, dann beginnt Aldi 2018 mit Abriss und Neubau.

Offen ist derzeit noch, was in der vier- bis sechsmonatigen Bauphase passiert. „Es ist noch nicht geklärt, ob es eine Interimslösung gibt oder ob wir den Markt schließen“, sagt Sprecher Gordon Gattermann. Über die Kosten machte Gattermann keine Angaben.

Konkreter werden auch die Ansiedlungspläne von Lidl. Nach der Aufgabe ihrer Filiale am Dammtor hatte das Unternehmen einen neuen Standort im Stadtgebiet gesucht. Ein Fläche scheint Lidl gefunden zu haben – und zwar auf dem Areal des Kleingärtnervereins an der Ronnenberger Straße. Mit dem Verein hat sich das Unternehmen geeinigt. Er wird eine Fläche von etwa 8000 Quadratmeter abtreten. In der Sitzung des Ausschusses für Bau- und Stadtplanung Ende November sind die Pläne von Lidl ein Thema.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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