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Als Rasenmäher taugen sie nichts

Gehrden Als Rasenmäher taugen sie nichts

Am Gehrdener Berg hat der Naturschutzbund am Mittwoch die Pforten seines Erlebnisgartens geöffnet. Dabei haben vor allem die Kinder die neugierigen Thüringer Waldziegen Lotti und Yumi von Hedda Ernst ins Herz geschlossen, sogar der Ziegenmilch-Vanillepudding hat allen geschmeckt.

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Yumi (6) erfährt, dass Ziegen ziemlich neugierig sind.

Quelle: Heidi Rabenhorst

Gehrden. Ziegenmilch schmeckt lecker, auf jeden Fall in der Zubereitung als Vanillepudding. „Der ist ja überhaupt nicht streng“, sagt Ingeborg Stolzenhauer aus Hemmingen. Sie gehört zu den Besuchern des Naturschutzbundes, der gestern auf dem Gehrdener Berg seinen Erlebnisgarten öffnete. „Ziegenmutter“ Hedda Ernst konnte den guten Geschmack der Milch auch begründen. „Es kommt darauf an, wie die Tiere gehalten werden und was sie fressen“, erklärte sie den über 30 Gästen. „Wir trinken auch unseren Kaffee nur mit Ziegenmilch“, ergänzte sie. Damit konnten sich die meisten Besucher jedoch nicht anfreunden.

Die braun oder schwarz gefleckten Thüringer Waldziegen sind der ganze Stolz von Hedda Ernst. Sie lassen sich auch gern füttern und streicheln. Das kam bei den Kindern gut an. Während Karla (5) die Ziege Lotti striegeln durfte, fütterte Yumi (6) Lottis Schwester Ferrari.

Die Besucher konnten sich davon überzeugen, dass es den Tieren auf dem mehr als 4000 Quadratmeter großen Gelände gut geht. Sie können sich an Blättern, Kräutern und auch Rosen satt fressen. „Als Rasenmäher taugen sie aber nichts“, verriet Hedda Ernst schmunzelnd.

Sie bat um Verständnis, dass handgemachte Ziegenprodukte etwas teurer sind. „Der Ertrag ist nicht so groß“, sagte sie. Das Ziegenmelken lernte die Gehrdenerin während eines Schüleraustausches in USA. „Niemals hätte ich damals gedacht, dass ich 30 Jahre später eigene Ziegen halten würde“, berichtete sie.

Von Heidi Rabenhorst

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