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Am Donnerstag Warnstreik im Klinikum

Gehrden Am Donnerstag Warnstreik im Klinikum

Patienten müssen sich auf Einschränkungen einstellen: Am Donnerstag beteiligt sich das Personal im Gehrdener Klinikum Robert Koch an einem Warnstreik. Dazu hat am Montag die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi aufgerufen.

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Die Dienstleistungsgewerkschaft verdi weitet die Warnstreiks im öffentlichen Dienst auf die Krankenhäuser in der Region Hannover aus. Auch das Klinikum Robert Koch ist betroffen.

Quelle: Sebastian Gollnow

Gehrden. Das Klinikum Region Hannover (KRH) - dazu gehört auch das Robert-Koch-Krankenhaus in Gehrden - wird im Rahmen der laufenden Tarifrunde des öffentlichen Dienstes bestreikt. Mit einem Ausstabd am Donnerstag, 21. April,  soll laut Verdi die Forderung nach sechs Prozent mehr Geld unterstützt werden. "Wir wollen auch auf die schwierigen Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern aufmerksam machen", sagt die Gewerkschaftssekretärin Brigitte Horn. Dazu treffen sich die Beschäftigten am Donnerstag um 12 Uhr zu einer Kundgebung am Klinikum Siloah in Hannover-Linden.

Wieviele Mitarbeiter des Gehrdener Krankenhauses sich am Donnerstag an der eintägigen Arbeitsniederlegung beteiligen, ist noch unklar. "Mitmachen kann jeder, denn das Streikrecht steht im Grundgesetz", sagt Horn. Verdi-Mitglieder erhalten ein Streikgeld.

Laut KRH-Sprecherin Petra Kesten-Kühne ist in der Regel das Pflegepersonal gewerkschaftlich organisiert, die Ärzte gehören überwiegend dem Marburger Bund an. Die Behandlung von Notfällen werde sichergestellt. Dazu hat die Gewerkschaft mit dem Regionsklinikum eine Notdienstvereinbarung geschlossen. Laut  der Sprecherin soll am Streiktag soviel Personal arbeiten, dass Notfälle behandelt werden können. Dazu gehören eine Geburt genauso wie ein gebrochenes Bein oder ein entzündeter Blinddarm. "Der Personaleinsatz wird wie an einem Wochenende sein", sagte die Sprecherin. Sollten geplante Untersuchungen und Operationen wegen des Warnstreiks verschoben werden müssen, würde das Krankenhaus die Patienten informieren, sagte die Sprecherin.

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