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"Es war ein fantatisches Erlebnis"

Leveste "Es war ein fantatisches Erlebnis"

Trotz eines großartigen und von allen Juroren gelobten Auftritts war für André und Mitchy Katawazi in den Knockouts der Talentshow „The Voice of Germany“ Schluss. Enttäuscht sind sie nicht, im Gegenteil. „Es war ein fantastisches Erlebnis und wir sind null Prozent traurig“, sagen die Brüder aus Leveste.

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Heimatverbunden: Die Auftritte von Mitchy und André Katawazi bei der Show "The Voice of Germany" begeisterten ein Millionenpublikum, aus dem idyllischen Leveste zieht die jungen Musiker aber nichts weg.

Quelle: Fricke

Leveste. "Wir haben von Anfang an gesagt, dass der Spaß im Vordergrund steht“, betont André nach dem Ausscheiden bei der Show "The Voice of Germany" mit dem Lied „Hot Fudge“ von Robbie Williams. „Ich habe nicht mal gedacht, dass wir in den Blind Auditions weiterkommen“, fügt Mitchy im Rückblick auf die erste von zwei gewonnenen Ausscheidungsrunden hinzu. Sein Ziel sei gewesen, einmal in der Show bei Sat.1 und Pro Sieben auf der Bühne zu stehen – doch dann drehten sich bei den "Blind Auditions" mit Stefanie Kloß und Andreas Bourani sogar zwei Juroren um. "Ein unbeschreiblicher Moment", sagen die Brüder.

Sie entschieden sich für Stefanie Kloß als Coach und waren begeistert. „Sie war ein absoluter Glücksgriff und hat sich unheimlich viel Zeit für uns genommen“, sagt André. Völlig bodenständig, bescheiden und locker sei die sympathische Sängerin der Band Silbermond. „Ich mochte die Musik der Band schon immer, jetzt bin ich richtiger Fan“, gesteht er. Überhaupt: Die Zeit in Berlin wird für die beiden Brüder unvergesslich bleiben. "Wir hatten jede Menge Spaß", sagen sie. Dass sie in den Knockouts ausgeschieden sind, obwohl ihr Auftritt das Studio zum Kochen brachte, stört die Levester nicht. "Ehrlich gesagt, einige Talente waren gesanglich besser als wir, und für uns war es eine Ehre, mit solch tollen Sängern auf der Bühne stehen zu dürfen", sagt Mitchy.

Was viel wichtiger ist: Gesanglich wie musikalisch habe sie das professionelle Coaching weitergebracht. „Ich habe mit dem Silbermond-Gitarristen viel geredet. Er ist derjenige, der die Lieder schreibt und er hat mich sehr motiviert“, erzählt André. Seitdem habe er begonnen, ebenfalls deutschsprachige Lieder zu schreiben. Ähnlich motiviert kommt Mitchy aus dem Sängerwettbewerb. „Ich werde mit meinem Bruder Lieder schreiben und weiter Coversongs singen“, kündigt er an. Er lade auch jeden Tag mindestens ein Video hoch, sagt der 20-Jährige. Darin singe er nicht nur, sondern sende auch persönliche Grüße an neu hinzugewonnene Fans. Dass es davon inzwischen viele gibt, merken die Brüder nicht nur an der Fanpost: Auch mehrere Agenturen und Produzenten sind auf die Levester aufmerksam geworden und haben ihnen Angebote für Studioaufnahmen geschickt. „Wir werden in Ruhe schauen, was davon interessant ist“, sagt Mitchy.

Fest steht, dass sie beide in Leveste bleiben. „Gehrden ist die coolste Stadt, da kann man doch nicht einfach wegziehen“, sagt Mitchy. Das sieht sein 25-jähriger Bruder, der in Göttingen Volkswirtschaftslehre und Physik studiert und von Leveste aus pendelt, genauso. „Ich wohne viel zu gerne hier“, sagt André.

Mindestens einmal zieht es Mitchy und André aber noch zu „The Voice of Germany“ zurück: Im Anschluss an das Finale der Show am 17. Dezember sind alle Talente zu einer After-Show-Party eingeladen. „Da werden wir noch einmal richtig ausrasten“, verspricht Mitchy.

Von Carsten Fricke und Dirk Wirausky

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