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Anwohner ärgern sich über parkende Lastwagen

Gehrden  Anwohner ärgern sich über parkende Lastwagen

Anwohner des Wohngebietes zwischen Ottomar-von-Reden-Park und Schulstraße beschweren sich über Lastwagen, die dort am Wochenende regelmäßig parken. Der Stadt werfen sie Untätigkeit vor.

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In der Lemmier Straße nahe des Kantplatzes steht laut Anwohnern am Wochenende regelmäßig ein LKW.

Quelle: privat

Gehrden. Die Anwohner im Bereich zwischen dem Ottomar-von-Reden-Park und der Schulstraße sind genervt: Am Wochenende parken in dem Wohngebiet regelmäßig Lastwagen. Besonders ein Fahrzeug parke jedes Wochenende in der Lemmier Straße – und verschlimmere die ohnehin schwierige Parkplatzsituation rund um den Park noch zusätzlich.

Aber auch in der Robert-Koch-Straße stünde seit einer Zeit Freitags bis Sonntags eine Zugmaschine, berichtet ein Anwohner, der nicht namentlich genannt werden möchte. Diese sei so breit, dass der dort entlangfahrende Bus bereits Probleme gehabt habe, an ihr vorbei zu kommen. Der Bus habe deshalb auf den Bürgersteig ausweichen müssen. Regiobus ist das Problem bisher allerdings nicht bekannt, sagt der Unternehmenssprecher auf Nachfrage.

Lastkraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 7,5 Tonnen dürfen innerhalb geschlossener Ortschaften "in reinen und allgemeinen Wohngebieten“ in der Zeit von 22 bis 6 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen nicht regelmäßig parken. Für die Anwohner sind einige der LKW aber defintiv „Wiederholungstäter“, die regelmäßig an den Wochenenden dort parken. Durch die großen Fahrzeuge würde den Anwohnern Parkraum genommen, der sowieso schon knapp sei.

Der Stadt Gehrden wirft der Gehrdener in dieser Sache Untätigkeit vor: „Die Stadt kennt das Problem, unternimmt aber nichts“, sagt er. Stadtsprecher Frank Born zeigte sich, angesprochen auf die Problematik überrascht. „Mir sind Beschwerden über parkende LKW in Wohngebieten nicht bekannt“, erklärt Born. Würden Hinweise beim Ordnungsamt eingehen, würde dieses auch Kontrollen durchführen. Das sei allerdings nicht geschehen, erklärt der Stadtsprecher. Regelmäßige Kontrollen in den Wohngebiete dagegen gäbe es ohne Anlass nicht. Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes sind laut Born vor allem in der Gehrdener Innenstadt im Einsatz.

Nach Meinung des Anwohners würden allerdings auch Anrufe bei der Stadt nicht zu einer Reaktion des Ordnungsamtes führen – diese Erfahrung habe zumindest er gemacht. Ein weiteres Dorn im Auge ist der Nachbarschaft ein abgemeldetes Auto, das angeblich bereits seit dem Frühjahr im Beethovenring parkt. Immerhin diesem Problem will die Stadt nun nachgehen und den Besitzer des Wagens mit einem Aufkleber auffordern, ihn wegzufahren.

Von Elena Everding

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