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Ärger wegen Baugebiet

Ditterke Ärger wegen Baugebiet

Mehrere Anwohner befürchten bei starkem Regen Überschwemmungen, weil durch ein kleines Neubaugebiet weitere Flächen an der Erich-Garben-Straße in Ditterke versiegelt worden sind.

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Anwohner befürchten, dass durch das neue Baugebiet die Kanalisation bei starkem Regen an der Erich-Garben-Straße nicht ausreicht.

Quelle: Wirausky

Ditterke. Das kleine Baugebiet an der Erich-Garben-Straße sorgt weiter für Diskussionsstoff. Anlieger haben Bedenken, dass bei starkem Regen die Kanalisation das Wasser nicht aufnehmen kann. "Dann schwappt es über die Erich-Garben-Straße hinweg auf unsere Grundstücke", sagte Ortsratsmitglied Carola Ristenpart bei einem Rundgang mit Bürgermeister Cord Mittendorf. Schon früher sei der Wasserabfluss im Bereich der Straße bei heftigem Regen problematisch gewesen, und durch das Neubaugebiet habe sich jetzt die versiegelte Fläche deutlich erhöht. "Es gibt schließlich keine Möglichkeit mehr, dass das Wasser auf dem Grundstück versickert", sagte Ristenpart.

Die stellvertretende Fachbereichsleiterin Beate Küchemann glaubt nicht, dass es Schwierigkeiten geben wird. "Es ist geprüft worden, ob das Kanalnetz ausreicht, sonst hätte es auch keine Baugenehmigung gegeben", sagte sie. Insgesamt fünf Bauplätze stehen zur Verfügung, auf drei Flächen sind bereits Häuser errichtet worden.

Anlieger Cord Rascher wiederum forderte eine eindeutige Parkregelung an der Erich-Garben-Straße. Seine Befürchtung: Auf dem Seitenstreifen des Neubaugebietes parken Besucher oder Bewohner - "und dann kommen wir mit unseren landwirtschaftlichen Maschinen und der Anlieferverkehr nicht mehr durch", sagte er. Freie Ausweichbereiche am Straßenrand seien unbedingt nötig. Schon jetzt sei es sehr problematisch. Mittendorf forderte von allen Beteiligten gegenseitige Rücksichtnahme. Er versprach, dass der Seitenstreifen nach Ende der Bautätigkeiten wieder hergestellt werde. Anschließend soll es einen neuen Ortstermin geben. 

Diskussionen um das Neubaugebiet an der Erich-Garben-Straße sind nicht neu. Ursprünglich sollten dort auf einem rund 10 000 Quadratmeter großen Areal nach den Plänen des Eigentümers in drei Abschnitten etwa 20 Häuser entstehen. Nachdem das Vorhaben bekannt wurden, äußerten zahlreiche Anwohner ihre Bedenken. Sie befürchteten, dass das Neubaugebiet zu Problemen mit den bestehenden landwirtschaftlichen Betrieben führen könnte. Das Baugebiet wurde daraufhin deutlich verkleinert und orientiert sich nun an den Grenzen der abgerissenen Hofstellen.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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