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Anwohner sind von jungen Kickern genervt

Lenthe Anwohner sind von jungen Kickern genervt

Ärger am Lenther Ballspielplatz: Weil die Auffangzäune lautstark vibrieren und die Jugendlichen in der Sommerzeit häufig bis 21 Uhr kicken, hagelt es Beschwerden. Ortsbürgermeister Jürgen Ermerling will nun vermitteln.

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Immer wieder sorgen Bolzplätze bei Anwohnern für Ärger.

Quelle: Joachim Dege (Symbolbild)

Gehrden. Es sei Zeit zum Handeln, sagte Ermerling am Donnerstagabend bei der Ortsratssitzung. Immer häufiger beschweren sich Anwohner über Kinder und Jugendliche, die auf dem Ballspielplatz am Pagenburgweg dem runden Leder nachjagen. Unter anderem scheppere es extrem laut, wenn der Ball in den Zaun fliege. „Wir wollen ihn deshalb dämmen“, sagt Ermerling. Zudem fliege der Ball häufig über die Umzäunung auf die Straße. Ein neues Netz soll nun gespannt werden.

Doch außer diesen technischen Problemen harmonieren Anlieger und junge Fußballer auch zurzeit nicht miteinander. Nur bis 19 Uhr sei das Kicken erlaubt, häufig wird diese Zeit aber überschritten - „gerade in den Sommermonaten“. Zuletzt sei es wiederholt zu Konflikten und verbalen Auseinandersetzungen zwischen Anwohnern und Jugendlichen gekommen - und dabei gehe es laut Ermerling nicht immer freundlich zu. „Es ist ein Zustand erreicht, der nicht mehr toleriert werden kann“, sagt er.

Deshalb will er die Interessengruppen zusammenführen und einen Kompromiss finden. „Wir wollen nicht abwarten, bis juristische Schritte eingeleitet werden“, meint Ermerling. Der Ballspielplatz solle schließlich dem Lenther Nachwuchs erhalten bleiben. „Doch dafür brauchen wir klare Regeln“, sagt Ermerling.

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