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Bürger spenden Bäume für Friedhof

Leveste Bürger spenden Bäume für Friedhof

Auf dem Friedhof in Leveste ist eine Apfeldornallee angelegt worden. Die Bäume dafür haben Bürger gespendet.

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Oswald Thomas, Eckehard Merchert, Hein Wichte und Volker Eberhardt setzen die Schilder mit den Namen der Baum-Spender auf dem Friedhof Leveste.

Quelle: Carsten Fricke

Gehrden. Die Levester Senioren haben die von ihnen über eine Spendenaktion initiierte Anlage der neuen Apfeldornallee auf dem Friedhof abgeschlossen: Ein halbes Jahr, nachdem die 16 Bäume entlang des neuen Friedhofswegs gepflanzt worden waren, brachten vier der Initiatoren Metallschilder mit den Namen der großzügigsten Spender vor den Stämmen an. „Es war eine erstaunliche Spendenfreudigkeit“, sagte Oswald Thomas mit Blick auf die Summe in Höhe von 8200 Euro. „Damit haben wir nicht gerechnet“, ergänzte er. Für jeden Spender, der 400 Euro oder mehr gespendet hatte, hämmerte er ein Schild mit dessen Namen in die Erde vor einem der damit finanzierten Bäume. Ein Schild mit den Namen weiterer Spender brachten er und seine Mitstreiter, die sich bereits für Einfassungen und eine Bepflanzung von bisherigen Rasengräbern eingesetzt und die Friedhofsbänke renoviert hatten, an der Mauer der Kapelle an. „Es ist eine neue Ordnung und Ruhe eingekehrt“, sagte Volker Eberhardt zufrieden. Zuvor habe der Friedhof sehr vernachlässigt ausgesehen. „Unser Bestreben war, dass der Ortsmittelpunkt wieder ein gepflegtes Bild bekommt“, sagte Thomas. Das sei mit den Bäumen entlang des neuen Weges und den übrigen Neuerungen offenbar gelungen. „Wir haben schon sehr viel Zuspruch bekommen“, betonte er. Für die Zukunft planen die Senioren in Absprache mit der Stadt einen Ort für Baumbestattungen anzulegen. Dafür solle ein Hügel an der Südseite des Friedhofs verlängert und ein bis zwei neue Bäume gepflanzt werden. Eine alte Linde müsse dort dagegen gefällt werden. „Der Baum ist leider stark von Misteln befallen und schon weitgehend kaputt“, sagte Eberhardt. Während diese größeren Arbeiten von Fachleuten übernommen werden sollen, wollen sich die Senioren mit dem Pflanzen einer Hecke an der Anlage der Fläche für Baumbestattungen beteiligen. Auch Lücken in der vorhandenen Hecke rund um den Friedhof, die oft als Zugang genutzt werden, wollen die Ehrenamtlichen in Absprache mit der Stadt schließen. „Es soll künftig nur noch drei Zuwege zum Friedhof geben, so dass man nicht mehr so leicht quer über den Friedhof gehen kann“, sagte Eberhardt.

Von Carsten Fricke

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