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Wie in die Wolken schauen

Gehrden Wie in die Wolken schauen

Im Klinikum Robert Koch ist die Ausstellung „Mensch und mehr“ der Künstlerin Heike Eggeling eröffnet worden. Zehn inspirierende Werke sind nun im Flur des Erdgeschosses zu sehen, die die Hannoveranerin allesamt mit der sogenannten Gouache-Farbe gemalt hat.

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Heike Eggeling mit ihrem Werk "Die Tänzerin".

Quelle: Elena Everding

Gehrden. Anmutig bewegt sich die schemenhafte Figur durch den Raum, ihr rotes Gewand leuchtet vor dem gelblichen Hintergrund. „Die Tänzerin“ ist eines der liebsten Gemälde von Eggeling in der Ausstellung. Als die das Bild gemalt hat, wusste sie noch nicht, was es am Ende zeigen wird. „Mit Gouache malt man einfach drauf los und lässt sich intuitiv von seiner Stimmung treiben“, erklärt die Künstlerin ihre Begeisterung für die Gouache-Farbe, die sie mit Pinseln oder einem Spachtel aufträgt.

Das spannende an der Technik ist laut Eggeling, dass sich die wasserlösliche Farbe mit einem Schwamm wieder wegwischen lässt – so sei immer wieder überraschend, was dabei herauskommt. Bei der „Tänzerin“ hat sich die Malerin das Bild angeschaut und in der roten Farbe die Frau gesehen. „Das ist, als ob man in die Wolken schaut – irgendetwas ist immer zu sehen“, meint die Künstlerin. Danach umrahmte sie nur noch die Haare der Tänzerin mit Kreide.

Seit 2009 malt sie mit der Farbe, auf die sie durch eine Ausstellung des Malwerks in Ricklingen gestoßen ist. Seitdem malt sie dort alle zwei Wochen zusammen mit anderen Hobbykünstlern. Außerhalb der Gruppe zieht sie sich zum Malen in ihren Gartenpavillon zurück. Die Bilder der aktuellen Ausstellung sind passen zur Jahreszeit mit ihren hellen Farben eher frühlingshaft, zeigen aber unterschiedlichste Motive. Noch bis zum 30. Juni sind sie zu sehen.

Von Elena Everding

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