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Anerkennung für die Flüchtlingsarbeit

Gehrden Anerkennung für die Flüchtlingsarbeit

Im Name des DRK-Landesverbandes Niedersachsen sind die Gehrdener DRK-Frauen, die eheranmtlich die Kleiderkammer betreuen, ausgezeichnet haben - für ihren Einsatz in der Flüchtlingshilfe.

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Flüchtlingshelfer in der Kleiderkammer: Rita Wegener (von links), die beiden Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Gehrden Andrea Nitsch und Evelyn Meinecke, Erika Gstettenbauer, Hannelore Prigge sowie Fachbereichsleiter Ralf Geide.

Quelle: Wirausky

Gehrden. So viel Zeit und Muße haben die Damen der DRK-Kleiderkammer an einem Dienstagnachmittag selten. Doch gestern gönnten sie sich ein paar Minuten bei Kaffee, Kuchen und einem Gläschen Sekt.
Aus gutem Grund: Die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Gehrden Andrea Nitsch würdigte Erika Gstettenbauer, Hannelore Prigge und Rita Wegener für ihre ehrenamtliche Arbeit in der Flüchtlingshilfe. Die Helferinnen, zu denen auch noch Brigitte Rohmann gehört, erhielten vom DRK-Landesverband Niedersachsen eine Urkunde und eine Anstecknadel. Damit solle der außerordentliche Einsatz in der Flüchtlingshilfe gewürdigt werden, heißt es in der Urkunde.
Gerade zu Beginn der Flüchtlingswelle sei die Arbeit in der Kleiderkammer eine echte Herausforderung gewesen, berichtete Erika Gstettenbauer. 40 bis 50 Menschen aus Kriegs- und Krisenländern seien dienstags gekommen, um sich einzukleiden. „Uns fehlte vor allem Kleidung für junge, schlanke Männer“, sagte Gstettenbauer schmunzelnd.
Doch die DRK-Damen sind so schnell nicht aus der Ruhe zu bringen – auch bei großem Andrang. „Die Arbeit macht uns allen Spaß“, sagte Gstettenbauer. Dazu gehöre auch viel Humor und gute Laune, ergänzte Hannelore Prigge. Inzwischen sei es zudem deutlich ruhiger geworden. Auch wenn nach wie vor etwa 20 Personen zu den Öffnungszeiten der Kleiderkammer kommen.
Fachbereichsleiter Ralf Geide hob die Bedeutung der Kleiderkammer, die vor mehr als 20 Jahren eingerichtet worden ist, hervor. „Sie hilft den Neuankömmlingen, die oft nicht mehr als mit einer Plastiktüte voller Habseligkeiten in Gehrden ankommen“, sagte Geide. Die Zuwanderer würden von der Stadt zur Kleiderkammer geschickt.

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