Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Weltkonzern zeichnet Oberschule Gehrden aus

Gehrden Weltkonzern zeichnet Oberschule Gehrden aus

Als erste öffentliche Schule in Deutschland ist die Oberschule Gehrden mit dem Prädikat Apple Distinguished School ausgezeichnet worden. Aus Sicht des Unternehmens zählt die Gehrdener Einrichtung zu eine der innovativsten Schulen der Welt. Seit Jahren gehören iPads zum Unterrichtsalltag.

Voriger Artikel
117 Athleten legen Abzeichen ab
Nächster Artikel
Bürgerinitiative übergibt mehr als 3500 Unterschriften

Stolz: Die Oberschule Gehrden ist die erste öffentliche deutsche Schule mit dem Prädikat Apple Distinguished School.

Quelle: Wirausky

Gehrden.  Monstermäßig stolz sei er, sagte Schulleiter Carsten Huge. Stolz auf eine Auszeichnung, die bislang in Deutschland einmalig ist. „Wir sind heute der Mittelpunkt der Welt“, betonte Huge euphorisch. Die Oberschule Gehrden erhielt das Prädikat Apple Distinguished School. Damit wird die seit 2010 vorangetriebene und beispielhafte Nutzung von digitalen Medien gewürdigt. Schüler und Lehrer verfügen an der Oberschule nicht nur über ein eigenes iPad, sondern die Schule hat auch den Nachweis geliefert, dass die eingeführte Technik einen Mehrwert für das Lernen hat. Das iPad ist längst zum selbstverständlichen Lernwerkzeug geworden.

In seiner Rede dankte Huge der Stadt, die die Vision der Schule mittrage. Und er lobte sein Kollegium und die Schüler, die das Projekt mit Leben füllen. „Wir mussten Apple in den vergangenen Jahren beweisen, dass wir didaktische und methodische Konzepte erarbeiten können“, so Huge. Das sei gelungen. Gleichzeitig habe die Oberschule frühzeitg erkannt, dass die Zukunft digital ist. „Neben Lesen, Schreiben und Rechnen ist Medienkompetenz in der heutigen Zeit ein weiterer Grundpfeiler des Lernens“, sagte Huge. Und der Mehrwert für die Jungen und Mädchen der Oberschule sei groß. „Sie haben etwas drauf, was andere nicht drauf haben“, sagte Huge. 

Doch nicht nur das. „Wir tragen auch eine gesellschaftliche Verantwortung“, bekräftigte Huge. Das Ziel sei es, alle Kinder und Jugendlichen, egal welcher Schulform, an dem digitalen Projekt teilhaben zu lassen. 

Die Auszeichnung sei Anerkennung und Herausforderung zugleich. „Sie ist mehr als ein Schild an unserer Schule“, betonte Huge. Das digitale Arbeiten solle weiterentwickelt werden. „Wir wollen uns verbessern“, sagte er. 

Ein wichtiger Schwerpunkt werde eine Vernetzung mit der Wirtschaft und den Hochschulen sein. Auch die Unterstützung und Beratung anderer Schulen gehöre zum Gesamtkonzept. 

Lob gab es auch von Tobias Schnitter. „Die Oberschule ist eine der wenigen Schulen, die ein ganzheitliches Konzept des digitalen Lernens umgesetzt hat“, sagte der Apple-Mitarbeiter. Die Oberschule habe eine klare Vorstellung davon, wie die technischen Arbeitsmittel die Lernziele unterstützen.

 Die Oberschüler haben die Arbeit mit dem iPad längst verinnerlicht – das bestätigten auch die beiden Schülersprecher. „Es ist damit der richtige Weg eingeschlagen worden“, sagte Simon. Die Arbeit mit dem iPad helfe ihm später weiter, ist er überzeugt. Und für Emre habe der Einsatz von digitalen Medien zahlreiche Schüler besser gemacht. „Wir nutzen das Tablet innovativ“, sagte der Zehntklässler.

Digitaler Sportunterricht

Digitaler Sportunterricht: Maxi, Kasimir und Ron (alle 12) haben Bewegungsabläufe im Sport aufgezeichnet.

Quelle: Wirausky

Davon konnten sich die Gäste anschließend bei einigen Projekten selbst überzeugen. Maxi, Kasimir und Ron beispielsweise hatten Fußballübungen aus dem Sportunterricht aufgezeichnet und anschließend die Bewegungsabläufe auf ihrem iPad analysiert. „Wir erkennen nun sofort, welche Fehler wir gemacht haben“, sagte Kasimir. Für Ron hat der Anschauungsunterricht nur Vorteile. „So geht mir schneller ein Licht auf, wie und wo ich mich verbessern kann“, sagte der Elfjährige. 

Englisch lernen mit dem iPad

Englisch lernen mit dem iPad: Leland (11), Nico (11) und Mirma (10) haben eine Vokabel-App.

Quelle: Wirausky

Auch Mirma nutzt das iPad. Die Fünftklässlerin lernt mit Hilfe einer App englische Vokabeln. „Fehler werden sofort korrigiert“, sagte die Zehnjährige. Das Lernen falle ihr so leichter. Nico drehte an der Lautstärke. „So kann ich hören, wie das englische Wort richtig ausgesprochen wird“, erklärte der Elfjährige. Und das kriege nun mal kein Vokabelheft hin.

Von Dirk Wirausky

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten

Bereits zum fünften Mal hat der Lions-Club für das Calenberger Land einen Adventskalender aufgelegt. Jeden Tag werden Preise vergeben im Gesamtwert von fast 10.000 Euro. Hier finden Sie täglich alle Gewinner. mehr

doc6xrawlorzsw16afat58s
Ortsbürgermeister sollen Buslinien bewerten

Fotostrecke Gehrden: Ortsbürgermeister sollen Buslinien bewerten