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Bauarbeiten für Kirchofquartier beginnen 2017

Gehrden Bauarbeiten für Kirchofquartier beginnen 2017

Geduldige Bauherren: Auf dem geschichsträchtigen Bauland an der Kirchstraße sollen auch nach dem näher rückenden Abschluss der archäologischen Ausgrabungen nicht sofort die Bauarbeiten für das neue Kirchhofquartier beginnen. Die Investoren wollen die Baugrube erst im Frühjahr nach der Frostperiode ausheben lassen.

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An der Kirchstraße wird erst 2017 das Kirchhofquartier gebaut.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Für die Investoren der Projektentwicklung HRG & Sänger ist offenbar keine unnötige Eile geboten. „Wir haben den Beginn der Bauarbeiten in das Frühjahr verschoben“, sagt Mitinvestor Reinhard Sänger, einer der Bauherren von der Projektgesellschaft.

Angesichts der viel beachteten archäologischen Ausgrabungen war in der öffentlichen Wahrnehmung zuletzt auch immer mehr in den Hintergrund geraten, dass mitten im Ortskern von Gehrden ein spektakuläres Neubauprojekt geplant ist. Dabei waren allein aus diesem Grund die Untersuchungen der Forscher an dem Standort nahe der historischen Margarethenkirche angeordnet worden. Dort soll auf dem Gelände eines zuvor abgerissenen Supermarktes und auf dem großen früheren Parkplatz der Anlage ein zweiteiliges Gebäudeensemble mit 35 Eigentumswohnungen, Innenhof und einer Tiefgarage entstehen – das Kirchhofquartier.

Gleichwohl: Selbst, wenn die Archäologen Ende Oktober ihre Ausgrabungen mit ihren neuen Erkenntnissen über die Siedlungsgeschichte Gehrdens beenden werden, soll die Baugrube für das Projekt erst nach der bevorstehenden Frostperiode ausgehoben werden. „Diese Arbeiten dauern bis zu vier Wochen. Und wenn damit Ende Oktober angefangen wird, müsste ohnehin wahrscheinlich wieder abgebrochen werden, weil Betonarbeiten bei Minusgeraden nicht möglich sind“, sagt Sänger. Stattdessen sollen die beauftragten Baufirmen erst im nächsten Jahr beginnen. „Wir legen – je nach Wetterlage und Witterung – im März oder auch früher los und ziehen das dann in einem Rutsch durch“, sagt Sänger.

Weniger geduldig zeigt sich indes Bürgermeister Cord Mittendorf. Das hatte er am Dienstag bei einem Ortstermin zur Präsentation der archäologischen Fundstücke durchblicken lassen. Er werde in jüngerer Zeit immer wieder von möglichen Interessenten für die geplanten Eigentumswohnungen gefragt, wann denn nun wohl die attraktiven Unterkünfte im Stadtkern verfügbar seien.

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