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Bau der Unterkunft beginnt erst im Sommer

Gehrden Bau der Unterkunft beginnt erst im Sommer

Kein Zeitdruck: Die Bauarbeiten für die geplante Flüchtlingsunterkunft der Region Hannover auf dem Gelände einer früheren Gehrdener Kleingärtnerkolonie sollen erst im Sommer beginnen. Derzeit werden laut Stadtverwaltung noch naturschutzrechtliche Auflagen geprüft. Frühestens Ende des Jahres sollen Flüchtlinge einziehen.

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Auf dem Gelände am Knülfeld müssen vor dem Beginn der Bauarbeiten für die Flüchtlingsunterkunft der Region noch Hecken und Lauben einer aufgegebenen Teilkolonie des Kleingärtnervereins beseitigt werden. 

Quelle: Björn Franz

Gehrden. Kein neuer Zeitplan, sondern nur ein Missverständnis: Ursprünglich war Anfang März im Sozialausschuss der Stadt Gehrden ein Baubeginn bereits für April angekündigt worden. Zwischen dem Knülweg und der Levester Straße soll auf dem Gelände einer geräumten Kolonie des Kleingärtnervereins Gehrden eine Sammelunterkunft der Region für bis zu 150 Asylbewerber errichtet werden. Vor dem Hintergrund einer möglichen Überschneidung von Bauarbeiten mit der Brut- und Setzzeit hatten Naturschützer wegen noch verbliebener Hecken und Anpflanzungen auf dem zum Teil zugewucherten Gelände am Knülfeld aber Bedenken geäußert.

"Im April beginnen nur die weiteren vorbereitenden Planungsarbeiten, erschlossen und gebaut wird frühestens im Sommer, wenn der Bebauungsplan fertig ist - und nicht in der Brut- und Setzzeit", klärt Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg von der Stadtverwaltung das Missverständnis auf. Wegen restlicher Pflanzstreifen der Kleingärtner gibt er Entwarnung: "Die Unterkunft soll nach Vorgaben der Region frühestens Ende 2016 bezugsfertig sein. Derzeit lassen wir doch erst naturschutzrechtliche Vorgaben wie Artenschutz überprüfen." Es werde zu keinen Interessenkonflikten mit Naturschutzangelegenheiten kommen, versichert er.

Die Flüchtlingsunterkunft wird von der Region Hannover gebaut. Die Stadt Gehrden ist laut Middelberg jedoch für die Erschließung und Bauleitplanung zuständig. Geplant sind drei Gebäude in Holzmodulbauweise, hufeisenförmig angeordnet, nahe der Levester Straße - mit Bürotrakt sowie Aufenthalts- und Seminarrräumen für Deutschkurse. Die Kosten für den Bau trägt die Region Hannover. Die Stadt stelle jedoch das Gelände zur Verfügung: "Das ist überwiegend die Fläche der früheren Kolonie. Wir müssen aber auch noch etwas ankaufen", sagt Middelberg.

Derzeit warte die Stadt auch noch auf Detailentwürfe der Region, die noch mit dem Bebauungsplan abzustimmen seien. "Die Bauweise der Regionsbauten für Flüchtlinge steht zwar fest und ist an mehreren Standorten einheitlich, aber die Proportionen müssen immer erst noch an die konkrete jeweilige Fläche angepasst werden", so Middelberg.

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Auf dem Gelände am Knülfeld in Gehrden soll bis zum Jahresende eine Unterkunft für bis zu 150 Menschen entstehen.

Quelle: Björn Franz
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