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Bauprojekt am Steinweg verzögert sich erneut

Gehrden Bauprojekt am Steinweg verzögert sich erneut

Endlose Warteschleife: Der seit drei Jahren angekündigte Bau eines neuen Wohn- und Geschäftshauses an der Kreuzung von Gartenstraße und Steinweg verzögert sich erneut um einige Monate. Dabei sollten die Bauarbeiten jüngsten Planungen zufolge nach dem Abschluss der Kanalerneuerung beginnen.

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Blick in die Zukunft: So wie auf einer computeranimierten Bauskizze soll das geplante Wohn- und Geschäftshaus gegenüber vom Türmchen (rechts im Bild) irgendwann einmal aussehen. Derzeit klafft dort aber weiterhin eine Baulücke (siehe Bildergalerie), die von Baufirmen als Lagerfläche genutzt wird. Auch 13 Jahre nach dem Abriss eines historischen Fachwerkhauses (siehe Bildergalerie) und weiterer Vorgängerbebauung stehen die Vorzeichen derzeit für die nächsten Monate auf Stillstand.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Es handelt sich zweifellos um eine der prominentesten Baulücken in der Innenstadt. Und die Geschichte der gescheiterten Versuche, auf dem ungenutzten Grundstück im Norden der Fußgängerzone mit einem attraktiven Neubau das Eingangstor zur City zu verschönern, verlängert sich um ein weiteres Kapitel. Auch 13 Jahre nach dem Abriss eines historischen Fachwerkhauses wird auf dem Areal vorerst noch monatelang eine Baulücke klaffen.

„Wir werden im Laufe des nächsten Jahres mit den Bauarbeiten beginnen“, sagt der Investor Uwe Grefer von der Gesellschaft Grefer Immobilien in der Wedemark. Er will am Steinweg ein zweigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus errichten. Offenbar gibt es jedoch Probleme mit der Bauaufsicht. Dort hat der Investor kürzlich erneut die Statik für das geplante Eckhaus eingereicht. „Die Pläne werden derzeit noch von einem beauftragten Prüfstatiker kontrolliert“, sagt Grefe.

Dabei steht seitens der Gehrdener Stadtverwaltung einem zügigen Baubeginn nahezu nichts mehr im Wege. „Der Investor könnte sofort eine Baugenehmigung bekommen“, sagt Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg von der Stadtverwaltung. So war es ursprünglich auch geplant. Die Stadt hat deshalb nach der im Steinweg inzwischen abgeschlossenen Kanalsanierung sogar extra einen Straßenabschnitt nur mit einem provisorischen Belag überzogen – anstatt mit dem anlässlich der Innenstadtsanierung ansonsten verlegten neuen Pflaster. „Damit die neue Straße bei den Bauarbeiten nicht wieder unnötig beschädigt wird, warten wir dort mit der neuen Asphaltierung bis der Neubau steht“, sagt Middelberg. Die Stadt habe dem Investor auch mitgeteilt, dass die Kanalsanierung beendet sei – inklusive Anschluss für das geplante Gebäude.

Wie dieser Neubau aussehen soll, ist seit drei Jahren auch hinlänglich bekannt. So lange ist es inzwischen schon her, dass ein inzwischen abgesprungener Investor aus Salzgitter auf dem Areal ein Bauschild mit einen computeranimierten Entwurf von der geplanten Frontansicht des Neubaus aufstellen ließ. Der aktuelle Nachfolgeinvestor aus der Wedemark hat nach dem Erwerb des Grundstücks den Entwurf weitgehend übernommen. „Die Außenansicht bleibt so wie ursprünglich vom Architekten geplant“, sagt Grefe.

Bis die Pläne umgesetzt werden, sollen jedoch noch einige Monate vergehen. Derzeit wird das Areal am Steinweg mit Erlaubnis des Investors von den Baufirmen der Innenstadtsanierung als Lagerfläche genutzt – nur eine von vielen Nutzungen in den vergangenen 13 Jahren. Vor dem Beginn der Innenstadtsanierung hatte sich die Baubrache bei vielen Gehrdenern ganz besonders großer Beliebtheit erfreut – als inoffizieller Parkplatz in bester Citylage.

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Fotostrecke Gehrden: Bauprojekt am Steinweg verzögert sich erneut

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