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Anwohner beklagen Überschwemmungen

Lenthe Anwohner beklagen Überschwemmungen

Bei einem Dorfrundgang in Lenthe haben Anwohner und der Ortsrat die Vertreter der Stadtverwaltung auf zum Teil erhebliche Probleme wegen defekter oder fehlender Regenwassereinläufe in den Gossen hingewiesen.

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Defekte Regenwassereinläufe stehen im Mittelpunkt.

Quelle: Ingo Rodriguez

Lenthe. Überschwemmungen nach starkem Regen, voll gelaufene Garagen, Stolperfallen für Radfahrer und Fußgänger, verstopfte Straßeneinläufe und jede Menge Pfützen: "Lenthe hat ein Gullyproblem", fasste Ortsbürgermeister Jürgen Ermerling die Lage nach dem Rundgang mit einem Augenzwinkern zusammen.

Zuvor waren die Teilnehmer der Ortsbegehung rund eineinhalb Stunden durch Lenthe gegangen und hatten Bürgermeister Cord Mittendorf sowie weitere Rathausmitarbeiter auf kleinere und größere Missstände hingewiesen. Und immer wieder waren es einzelne oder fehlende Regenwassereinläufe, die im Mittelpunkt standen.

Besondere Probleme gibt es nach längeren Regenfällen entlang der Werner-von-Siemensstraße. "An der Ostseite der Fahrbahn gibt es nur drei Regenwassereinläufe", beschrieb Ortsbürgermeister Jürgen Ermerling das Problem. Das seien deutlich zu wenig. Der frühere Ortsbürgermeister Waldemar Brandes konnte das als Anwohner bestätigen. "Bei heftigem Niederschlag läuft das Regenwasser nach Osten hin von der Straße in meine Garage", sagte Brandes. Ortsbürgermeister Ermerling wies darauf hin, dass der Ortsrat bereits vor einem Jahr auf das Problem hingewiesen und die Stadt auch die Notwendigkeit bestätigt habe. Jetzt stellt der Ortsrat also erneut der Antrag, weitere Gullys einzurichten.

Die Stadtverwaltung hat "das Gullyproblem" aber bereits erkannt: "Die Abwassergesellschaft prüfe derzeit die Situation und den Sanierungsbedarf in den Ortschaften", sagte Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg. An der  Abwassergesellschaft Gehrden (AGG) ist die Stadt mit 51 Prozent und das Unternehmen Purena mit 49 Prozent beteiligt. Die AAG hat auch bereits in weiteren Gehrdener Ortschaften mit der Untersuchung und Befahrung des Kanalsystems begonnen. Untersucht werden auch Grundstücksanschlüsse und Schächte. Bei der Gründung der gemeinsamen Gesellschaft vor etwa eineinhalb Jahren hatte die AGG angekündigt, in den nächsten 15 Jahren etwa 6,2 Millionen Euro in das Abwassersystem investieren.

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