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Ein Teil mehr für Bedürftige

Gehrden Ein Teil mehr für Bedürftige

Peter Radike und zahlreiche ehrenamtliche Helfer haben Supermarktkunden bei Edeka Raue und bei Aldi gebeten, zugunsten der Gehrdener Tafel „Ein Teil mehr“ zu kaufen. Die Lebensmittelspenden gehen an Bedürftige.

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Bei der Aktion „Ein Teil mehr“ machen viele Kunden mit: Mirjam Baumgarten (von links), Eva Keine-Stengel mit Gisela Wiethaupt und Peter Radike von der Gehrdener Tafel sowie Margarete Altenberg.

Quelle: Picasa

Gehrden. Ob Kaffee, Tee, Kekse, Marmelade Nudeln, Obst- und Gemüsekonserven oder haltbare Milch: Jede Spende war den Tafelhelfern am Tag des Ehrenamtes aus Gehrden recht. Viele Kunden kamen ihrer Bitte nach „einem Teil mehr“ gerne nach und am Ende zählten die Helfer 16 gut gefüllte Einkaufswagen mit haltbaren Lebensmitteln.

Zu den Spendern gehörte unter anderem Margarete Altenberg. „Das ist eine gute Sache und eigentlich das Mindeste, was man tun kann, um zu helfen“, sagte die Gehrdenerin. Mirjam Baumgarten schloss sich ihrer Meinung an. „Es gibt viele Menschen, denen es nicht so gut geht wie uns“, sagte sie. Auch Eva Kiene-Stengel gab gerne mehr. „Es darf und kann einfach nicht sein, dass in einem so reichen Land wie Deutschland Menschen hungern müssen“, betonte sie.

Tafelsprecher Peter Radike zeigte sich beeindruckt von der Hilfsbereitschaft der Menschen. „Wir sind dringend auf Spenden angewiesen", sagte er. Bei den letzten beiden Ausgabetagen kamen mehr als 100 Tafellunden in den Laden am Kantplatz. Im November wurden 22 Neuaufnahmen registriert. Damit stieg die Zahl der bedürftigen Personen aus Gehrden und Ronnenberg auf mehr als 300 Kunden, darunter 160 Kinder. "Der Anteil von Menschen aus anderen Herkunftsländern liegt mittlerweile bei 50 Prozent“, berichtete Radike. Die Tafel sei aufgrund dieser Entwicklung immer mehr auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, zumal die Menge an Lebensmitteln, die verteilt werden könnten, nicht größer werde. Radike unterstrich aber auch, dass die Tafel  kein Vollversorger sei. "Wir wollen mit den Lebensmittelüberschüssen die Bedürftigen  unterstützen und deren Geldbörse etwas entlasten", sagte der Leiter der Tafel.

Von Heidi Rabenhorst

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