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Besorgte Eltern fordern neue Zufahrt

Gehrden Besorgte Eltern fordern neue Zufahrt

Schluss mit Lärm, Staub und Gefahren: Eltern aus dem Wohngebiet Großes Neddernholz wollen nicht, dass der Einzugsbereich der Kita wegen des künftigen Baugebiets Gehrden Ost noch jahrelang von Baustellenverkehr belastet wird. Dazu hat die Stadtverwaltung gute Nachrichten.

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Bürgermeister Cord Mittendorf (links) und Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg erläutern den besorgten Eltern die Pläne für die Zufahrten beim dritten Bauabschnitt. Die Straße Großes Neddernholz (kleines Bild) soll dann nur noch eine Ausweichroute sein.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. So eine Aktion darf man guten Gewissens als bürgernahe Verwaltungsinformation bezeichnen. Etwa 20 Eltern und Kinder waren in das Rathaus gekommen, um Bürgermeister Cord Mittendorf eine Unterschriftenliste mit rund 120 Einträgen zu überreichen. Ihr Sorge: "Wenn das geplante Neubaugebiet Gehrden Ost ebenfalls nur über die Straße Großes Neddernholz erschlossen und ausgebaut wird, bleibt die Strecke über Jahre eine Baustellenstraße mit Staub, Lärm, Dreck und schweren Fahrzeugen", sagte die Elternvertreterin des Margarethenkindergartens, Christina Manthey.

Die Eltern wissen aber, dass sich diese Situation zumindest zurzeit kaum ändern lässt. "Es geht uns vor allem darum, dass das künftige Baugebiet nicht ausnahmslos über die Strecke vor dem Kindergarten angeschlossen wird", sagte Manthey. Außerdem wollen die Eltern, dass nach dem Abschluss der Bauarbeiten Maßnahmen zur Verkehrberuhigung getroffen werden.

Die Stadtverwaltung konnte die Eltern aber beruhigen. Rund eine Stunde lang erläuterten Bürgermeister Cord Mittendorf und Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg geduldig, warum sie die Sorgen der Eltern für unbegründet halten. Es sei geplant, den dritten Bauabschnitt im Osten der Kernstadt auch über die Verdistraße und Millöckerstraße anzuschließen. Das Wichtigste: Der Feldweg im Süden der Wohnbebauung soll mit der Zustimmung des Eigentümers für den Baustellenverkehr geöffnet werden. Die Straße Großes Neddernholz soll dann nur eine von vielen Routen sein. Zudem sei ein Gutachten geplant, um künftige Verkehrsströme zu analysieren und darauf entsprechend zu reagieren. Eine direkte Anbindung des künftigen Baugebietes über eine zusätzlich Strecke zur Kreisstraße 231 sei wegen der Ausweisung von Ausgleichsflächen für den Naturschutz nicht möglich.

Der Bürgermeister will die Unterschriftenliste trotz vorerst beruhigter Eltern in den städtischen Verkehrsausschuss weiter leiten. Dort sollen die Eltern im August ihre Forderung nach verkehrsberuhigenden Maßnahmen noch einmal vortragen. Bislang seien ein Fußweg und ein Standstreifen für Fahrzeuge geplant, sagte Mittendorf.

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Bürgermeister Cord Mittendorf (links) und Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg erläutern den besorgten Eltern die Pläne für die Zufahrten beim dritten Bauabschnitt. Die Straße Großes Neddernholz (kleines Bild) soll dann nur noch eine Ausweichroute sein.

Quelle: Ingo Rodriguez
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