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Wieder bessere Anbindung für Berufspendler

Gehrden Wieder bessere Anbindung für Berufspendler

Gute Nachricht für Berufspendler aus Gehrden: Der Verkehrsausschuss der Region hat beschlossen, die Anbindung an Hannover wieder zu verbessern. Er korrigiert damit eine Entscheidung aus dem Dezember 2015.

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Fahrplanumstellung: Die Linie 350 zwischen Gehrden und Weetzen wird wieder den Bedürfnissen der Berufspendler angepasst.

Quelle: Archiv

Gehrden. Die Fahrplanumstellung im Dezember 2015 hatte zu massive Beschwerden von Stammfahrgästen aus Gehrden geführt. Sie hatten sogar Unterschriften gesammelt. Die Stadt unterstützte das Anliegen. Der Hintergrund des Ärgers: Weil einzelne Busse der Linie 350 seit der Fahrplanänderung vom Bahnhof Weetzen zum Gehrdener Klinikum fahren, hatten sich die Abfahrtzeiten der Busse verschoben. Berufspendler mussten bis zu 20 Minuten auf einen Anschluss von Weetzen nach Gehrden warten. Bis zur Umstellung des Fahrplans fuhren die Busse der Linie 350 zeitlich abgestimmt auf die S-Bahn nach und von Hannover.Die Folge: Für die Kurzstrecke von Gehrden nach Weetzen nutzen die Berufspendler das Auto, die Verbindung der Linie 350 vom Beethovenring nach Weetzen verzeichnete zuletzt etwa 20 Prozent weniger Fahrgäste.

Außerdem: Durch die Anpassung der Fahrzeiten der Linie 350 auf die aus beziehungsweise nach Springe fahrende S5 verlängerten sich die Fahrzeiten für Pendler aus Gehrden mit Ziel- oder Startpunkt Hannover.

Nun soll die Anbindung von Springe über Weetzen an das Klinikum, die nach der Schließung des Springer Krankenhauses eingerichtet worden war, eingestellt werden – mangels Fahrgästen. Eine Untersuchung hat ergeben, dass nur rund zwei Prozent der Fahrgäste das Angebot nutzen, weniger als ein Prozent starten von Springe. Als Alternative soll nun ein bedarfsorientiertes Angebot in Kooperation mit Taxenunternehmen geschaffen werden (Anrufsammeltaxi).

Eine Entscheidung, die die Grünen kritisieren. „Das wird nicht genutzt“, sagt Immo Heinzel, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen. Vielmehr müsse eine neue und attraktivere Anbindung erarbeitet werden, die dazu führe, dass künftig mehr Kunden die öffentlichen Verkehrsmittel zwischen Springe und dem Krankenhaus nutzen. „Die jetzt vorgeschlagene Maßnahme stellt eine drastische Verschlechterung der Anbindung von Springe an das Krankenhaus in Gehrden dar“, sagt Heinzel. Aus seiner Sicht habe das auch Folgen für das Klinikum, weil Patienten unter der schlechten Anbindung leiden und sich ein anderes Krankenhaus aussuchen.

Die vorgesehene Verbesserung für die Pendler zwischen Gehrden und Hannover werde zwar unterstützt, aber wenn die bisherige Kombination nicht funktioniere, müssten zwei unabhängig voneinander funktionierende Angebote gemacht werden, fordert Heinzel.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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