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Bündnis will Familien helfen

Gehrden Bündnis will Familien helfen

Die Stadt Gehrden will die Angebote für Familien deutlich verbessern. Aus diesem Grund hat sich die Gruppe Bündnis für Familien gebildet.

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Unterstützung für Eltern und Kinder: Peter Radike (von links), Peter Lübcke, Britta Häupl, Wichard von Heyden, Projektleiter Holger Nieberg und Renate Möller stellen das Bündnis für Familie vor.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Auslöser für die Initiative, an der soziale Einrichtungen wie die Tafel und der Gehrdener Mittagstisch genauso mitwirken wie Sportvereine, Kirchen, Kindertagesstätten und Integrationslotsen, ist das Regionsprojekt Frühe Hilfen - Frühe Chancen“. Es wendet sich an Familien mit Kindern vom Säuglings- bis zum Grundschulalter. Zentrale Punkte sind unter anderem ein gesundes Aufwachsen, eine angemessene Bildung, eine altersgerechte Betreuung für alle Kinder und ganzheitlicher Kinderschutz. Dazu sei es erforderlich, eine Angebotslandschaft im präventiven Bereich auf- und auszubauen, sagt Projektleiter Holger Nieberg.

In Gehrden steht das Projekt noch am Anfang. Deshalb sei zunächst eine Bestandsaufnahme nötig, sagt Nieberg. „Wir schauen, welche Angebote es für Familien und Kinder bereits gibt“, sagt Nieberg. Anschließend werde eine Bedarfsanalyse folgen - in Form einer Befragung unter Eltern, aber auch Erziehern, Ärzten und Hebammen. Gleichzeitig solle aber auch die Sozialstruktur im Stadtgebiet analysiert werden.

Darauf aufbauend sollen schließlich entsprechende Ideen realisiert werden. Konkret geht es dabei um Angebote aus dem Bereich der Gesundheit, der Beratung, der kindlichen Frühentwicklung, Elternbildung und der Integration. Nieberg macht deutlich: „Wir wollen allen Eltern gerecht werden.“ Das Ziel sei, dass vor Ort Informationen und erreichbare Angebote für Familien zur Verfügung stehen sowie dass Fachkräfte von diesen Angeboten wissen und bei Fragen weitervermitteln können.

Umgesetzt wird das Projekt in Gehrden vom Bündnis für Familien, an dem zurzeit etwa 20 Ehrenamtliche mitwirken. „Wir wollen alle vorhandenen Aktivitäten sozialer Arbeit vernetzen“, sagt Britta Häupl, die vonseiten der Stadt an der Initiative beteiligt ist. Darüber hinaus sollen neue Angebote ins Leben gerufen werden. Konkrete Beispiele könnten ein Elterncafé oder eine Erziehungsberatungsstelle vor Ort sein, sagt Häupl. Doch das ist noch Zukunftsmusik.

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