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Wirtschaftsförderung wird gestärkt

Gehrden Wirtschaftsförderung wird gestärkt

Bürgermeister Cord Mittendorf baut die Verwaltung um und schafft neue Zuständigkeiten im Rathaus. Er wird zwei Stabsstellen einrichten, um unter anderem die Öffentlichkeitsarbeit zu verbessern und die Wirtschaftsförderung zu forcieren.

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Gehrdens Bürgermeister Cord Mittendorf will die Verwaltung im Rathaus umbauen.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Es klingt gewaltig. Von einer "strategischen Neuausrichtung“ der Gehrdener Verwaltung ist die Rede. Dahinter verbirgt sich das eher abstrakte Ziel, künftig ein effizientes und effektives Verwaltungsmanagement zu betreiben, erläutert die Erste Stadträtin, Christiane Kemnitz - verbunden mit personellen Veränderung.  Im Mittelpunkt stehen zwei neue Stabsstellen. Der derzeitige Fachbereichsleiter Frank Born soll die Kommunikations- und Pressearbeit der Verwaltung verbessern – auch mit dem Blick auf mehr Bürgerbeteiligung. Nürettin Demirel wiederum soll Koordinierungsaufgaben übernehmen, betriebswirtschaftliche Entscheidungen vorbereiten und gleichzeitig die Wirtschaftsförderung, die Mittendorf zur Chefsache erklärt hat, personell unterstützen. Demirel ist bisher im Fachbereich Finanzen tätig. Eines macht Kemnitz aber deutlich. Die Struktur der Fachbereiche bleibe erhalten und die Veränderung werde mit dem aktuellen Personal umgesetzt.

Die Pläne stoßen allerdings nicht nur auf Zustimmung. Die CDU-Fraktion lehnt das Vorhaben des Bürgermeisters ab. Sie befürchtet, dass die Fachbereiche ausgedünnt werden, und durch die beiden Stabsstellen eine Parallelverwaltung aufgebaut werde, meint Heinrich Meinecke. Anders das Echo der SPD. Herausragend sei der Entwurf, lobt Henning Harter. Vor allem die Wirtschaftsförderung erhalte nun einen größeren Stellenwert – „Und das ist wichtig, um im Wettbewerb mit anderen Kommunen bestehen zu können“, sagt Harter. Auch die Grünen sind einverstanden. „Die neuen Strukturen machen das Arbeiten einfacher – und zwar für die Bürger und mit den Bürgern“, glaubt Eva Kiene-Stengel. Auch Hilmar Rump (FDP) hat nichts zu bemängeln. „Die bestehenden Aufgaben werden in zwei Kompetenzzentren gebündelt“, sagt er. Und das sei nachvollziehbar. „Wir profitieren davon“, sagt der Liberale.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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