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Buslinien: Region sucht nach Lösungen 

Ronnenberg Buslinien: Region sucht nach Lösungen 

Auch in einer Vorlage des Verkehrsausschusses der Region sind die Problembuslinien 510 und 350 ein Thema. Gesucht wird ein Weg, den Betrieb wirtschaftlicher zu machen. Die Ronnenberger Grünen setzen in dieser Frage auf kleinere Busse.

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Die Buslinie 350 von Gehrden nach Wülfel wird auf der Liste der Problembuslinien geführt.

Quelle: Uwe Kranz

Ronnenberg.  Ein Gutachten zur Wirtschaftlichkeit des Busliniennetzes von Regiobus hat für einige Aufregung gesorgt. In diesem Zusammenhang hat der Verkehrsausschuss der Region am Dienstag eine Vorlage behandelt, in dem ebenfalls die Problemlinien aufgeführt waren, darunter auch die Linien 350 (von Gehrden über Weetzen nach Wülfel) und 510 (von Linderte nach Benthe). Thema des Ausschusses war die Fortschreibung des 20 Jahre alten Niedersächsischen Nahverkehrsgesetzes. 

Wolfgang Zehler, zuständiger Fachbereichsleiter der Stadt Ronnenberg, erwartet, dass jetzt Maßnahmen zur Optimierung des Netzes zusammengetragen werden. Im Fall der innerstädtischen Linien 350 und 510 rechnet er eher nicht mit einer kompletten Streichung. Vielmehr könne die Linienführung, die Taktung zu bestimmten Tageszeiten, an denen die Busse wenig genutzt werden und einzelne Haltestellen ins Visier der Planer geraten.  Die Verwaltung setzt darauf, ihre Argumente später während des Verfahrens im Zuge einer Beteiligung der Kommunen einbringen zu können.

 Die Grünen im Stadtrat warnen dagegen schon jetzt davor rein wirtschaftliche Kriterien bei der Beurteilung der Buslinien anzusetzen. „Es ist vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Gesellschaft geradezu geboten, ein gutes Nahverkehrsangebot vorzuhalten, um so ein wichtiges Stück Teilhabe in Form von Mobilität zu gewährleisten“, meint der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Andreas Beichler und empfiehlt, auf Linien mit geringen Fahrgastzahlen kleinere Busse einsetzen. 

Von Uwe Kranz

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