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Neue Grundschule, mehr Betreuungsplätze

Gehrden Neue Grundschule, mehr Betreuungsplätze

CDU, SPD und FDP haben sich auf Eckpunkte für die gemeinsame Verabschiedung des Haushalts 2017 geeinigt. Demnach stehen der Neubau einer Grundschule an der Lange-Feldstraße und die Umwandlung des alte Schulgebäudes in eine Kindertagesstätte mit 125 Betreuungsplätzen im Mittelpunkt.

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CDU, SPD und FDP wollen den Sanierungsbedarf der Grundschule Am Castrum von Experten prüfen lassen. Ferner fordern sie den Bau einer neuen Grundschule Am Langen Feld und mehr Betreuungsplätze.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Durch die Ausweisung neuer Baugebiete gebe es erheblichen Ausbaubedarf an benötigter Infrastruktur, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung von CDU, SPD und FDP. Sowohl die Anzahl der Betreuungsplätze im vor schulischen Bereich als auch die Anzahl der vorhandenen Klassen in der Grundschule sowie in den Horten und in der Hausaufgabenhilfe würden nicht mehr den Bedarf in der Kommune decken. Um schnellstmöglich in allen drei Bereichen neue Plätze zur Verfügung stellen zu können, sei der Neubau der Ganztagsgrundschule essentiell. In Folge des Umzugs der Grundschule Am Langen Feld werden Räume frei, die schon bei der Planung der damaligen Grundschule für eine Nachnutzung als Kindertagesstätte vorgesehen wurden. Es solle dagegen keine Grundstücksankaufsermächtigung für eine vage KiTa-Planung auf dem Vorwerk-Gelände geben, fordern die drei Fraktionschefs Thomas Spieker (CDU), Henning Harter (SPD) und Hilmar Rump (FDP).

Im Hinblick auf die Grundschule Am Castrum votieren CDU, SPD und FDP momentan für die Bewilligung der aktuellen 110000 Euro Planungskosten. Bedingung für alle weiteren Entscheidungen solle sein, dass die Verwaltung sehr zügig eine Gesamtplanung für den Gesamtkomplex der Grundschule vorlege, und zwar sowohl für die Ganztagsschulplanung wie auch für die Schülerzahlentwicklung. Diese Planung soll nach dem Willen von CDU, SPD und FDP Grundlage auch für alle weiteren zu beschließenden Sanierungsmaßnahmen im aktuellen Gebäudebestand sein. Gefordert wird eine sofortige Beauftragung eines Architekturbüros für die Untersuchung des Sanierungsbedarfes inklusive der möglichen Gesamtkosten für einen Ganztagsumbau.

"Nach dem Haushalt ist vor dem Haushalt", sagt Thomas Spieker. Deshalb wollen CDU, SPD und FDP unmittelbar nach der Ratssitzung am 22. März auf interfraktioneller Ebene einen Haushaltskonsolidierungsausschuss einrichten. Dieser Ausschuss müsse dem Konsolidierungsgedanken ernsthaft verpflichtet sein und solle sofort künftige Haushaltsberatungen vorbereiten. Investitionsentscheidungen sowie dringend notwendige Bestandsüberprüfungen, Konsolidierungspotenziale und Korrekturen sollen dort gesteuert werden. Zu den großen Themen gehörten unter anderem Infrastruktur, Personalkosten in der Verwaltung, Feuerwehren, Delfi-Bad oder Ganztagsschule.

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