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CDU will mehr Plätze für Hortkinder

Gehrden CDU will mehr Plätze für Hortkinder

Die Betreuungssituation in Gehrden ist angespannt. Aus Sicht der CDU so angespannt, dass sie die Verwaltung auffordert, den Bau eines neuen Gebäudes für die Nachmittagsbetreuung der Grundschüler zu prüfen.

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Plätze in den Kindergärten und vor allem im Hort sind in Gehrden begehrt. Vor allem für die Nachmittagsbeteuung der Grundschüler fehlt aber der Platz.

Quelle: Julian Stratenschulte

Gehrden. Die CDU denkt über den Bau einer neuen Kindertagesstätte nach. Dort sollen in erster Linie Hortkinder untergebracht werden. Die Verwaltung solle deshalb prüfen, ob ein neues Gebäude auf einem Grundstück der Stadt, beispielsweise der Grundschule Am Castrum, errichtet werden könne, und sie solle die Kosten dafür ermitteln. Dieser Neubau solle so angelegt werden, dass er in den geplanten Ganztagsschulbetrieb der Grundschulen eingebunden werden könne.

Aus Sicht der Union gibt es aktuellen Handlungsbedarf. Die Forderung nach Hortplätzen werde steigen - und darauf müsse sich die Stadt vorbereiten. Es könne auch nicht gewartet werden, bis eine Entscheidung über die Einführung von Ganztagsschulen im Grundschulbereich gefallen sei. Mit dem Bau eines Gebäudes könne die Lücke im Betreuungsangebot sofort geschlossen werden. Diese Lösung würde Eltern helfen, die ihr Kind in einer Ganztagsbetreuung unterbringen müssen.

Gleichzeitig befürchtet die CDU einen Platzmangel durch den Zuzug von Neubürgern - durch die Ausweisung von neuen Baugebieten in der Kernstadt und in den Ortsteilen sowie durch die steigende Zahl an Kindern der in Gehrden aufgenommenen Flüchtlingsfamilien.

Fachdienstleiterin Britta Häupl sieht Bedarf im Hortbereich. Eine nachschulische Betreuung der Grundschüler werde von den Eltern immer häufig gewünscht. "Die Nachfrage ist groß", sagt sie. Ein Teil wird über das Hausaufgabenprojekt abgedeckt. Dort sind gegenwärtig 55 Jungen und Mädchen bis 15 Uhr untergebracht. Aktuelle Probleme gebe es nicht.

Entspannt sei gegenwärtig die Situation im Kindergartenbereich, sagt Häupl. In diesem Zusammenhang hat Bürgermeister Cord Mittendorf angekündigt, dass die Stadt 30 neue Kindergartenplätze schaffen wolle. Offen ist allerdings noch, wo sie eingerichtet werden.

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