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Feuerwehrgerätehaus ist zu klein

Lemmie Feuerwehrgerätehaus ist zu klein

Das Feuerwehrgerätehaus in Lemmie ist zu klein. Es soll erweitert oder gar neu gebaut werden. Die Politiker haben sich nun einen ersten Eindruck von der beengten Situation gemacht.

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Zu klein: Das Feuerwehrgerätehaus in Lemmie muss modernisiert und erweitert werden.

Quelle: Wirausky

Lemmie. Die Feuerwehrleute in Lemmie dürfen hoffen, dass ihr Gerätehaus am Gehrdener Kirchweg modernisiert oder gar neu gebaut wird. Ein erster Schritt: Planungskosten sind in Höhe von 5000 Euro in den Haushalt eingestellt worden.

Denn wie notwendig eine Lösung ist, haben die Mitglieder des Ausschuss für Verkehr, Brandschutz und Gefahrenabwehr vor Ort gesehen: Das gegenwärtige Domizil der Lemmier Feuerwehr, die in gut zwei Wochen ihr 95-jähriges Bestehen feiert, erfüllt längst nicht mehr die Ansprüche des modernen Brandschutzes. Es sei so eng, dass erst das Löschfahrzeug herausgefahren werden müsse, bevor sich die Einsatzkräfte umziehen könnten, schilderte Ortsbrandmeister Frank Gottschalt die unbefriedigende Situation. Außerdem fehle eine Absauganlage. Die Feuerwehrunfallkasse hat die Zustände bereits angemahnt.

Doch auch sonst leben die Feuerwehrleute in Lemmie beengt. Es gibt nicht genug Spinde für die 38 Aktiven. „Mehrere Leute teilen sich einen Schrank“, sagte Gottschalt. Es fehle auch ein angemessener Versammlungs- und Schulungsraum, erläuterte Gottschalt. Außerdem: Im Dachstuhl sitzt der Holzwurm, im Gebäude die Feuchtigkeit.

Die Politiker sind sich einig. Es muss etwas geschehen. Völlig offen ist allerdings, ob das Gerätehaus umgebaut werden kann oder neu gebaut werden muss. „Dieser Ortstermin soll der Startschuss für die weitere Planung sein“, sagte der Ausschussvorsitzende Heinz Strassmann (Bündnis 90/Die Grünen). Das sehen auch Rolf Meyer (SPD) und Hilmar Rump (FDP) so. „Wir brauchen zunächst einen Entwurf und eine Kostenermittlung“, forderten sie. Für Andreas Reichl (SPD) steht bei allen Überlegungen fest. „Entscheidend ist, dass die Einsatzfähigkeit und die Sicherheit gewährleistet ist“, sagte er. Und sein Parteikollege Stephan Schmidt bezweifelt, dass die Feuerwehrunfallkasse einer Erweiterung zustimmen würde.

Klaus Dörffer (CDU) erinnert an die finanzielle Situation der Stadt. „Eine Fokussierung auf einen Neubau ist nicht zielführend“, mahnte er. Es müssten alle Varianten durchgespielt werden. Strassmann ist überzeugt, dass das geschehen wird. „Die Feuerwehren haben in der Vergangenheit nie fantastische Forderungen gestellt“, sagte der Grüne.

Zunächst einmal sind die Lemmier selbst am Zug. Sie sollen ein Raumkonzept erstellen – als Grundlage für die weitere Planung, betonte Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg.
Während in Lemmie die Planungen noch gar nicht begonnen haben, ist das Neubauvorhaben der Feuerwehr Leveste schon viele Schritte weiter. Im Ausschuss wurde das Raumprogramm, das die Feuerwehr im Zusammenspiel mit Verwaltung und Architekten ausgearbeitet hat, verabschiedet – ohne Einwände. Jetzt geht es in die detaillierten Kostenermittlung. Nach einer groben Schätzung würde das Feuerwehrhaus an der Gehrdener Straße etwa 1,4 Millionen Euro kosten. „Diese Berechnung ist uns aber zu ungenau“, sagte Middelberg.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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