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Jugendpavillon soll schöner werden

Gehrden Jugendpavillon soll schöner werden

Das Team der Jugendpfleger in Gehrden hat ein Konzept erarbeitet, wie das Jugendpavillon umgestaltet werden kann. Nun haben sich die Politiker ein Bild von der Einrichtung gemacht. Ihr Eindruck: Es besteht Handlungsbedarf.

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Wenig einladend: Das Jugendpavillon in Gehrden soll nach einem neuen Raumkonzept umgestaltet werden.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Das Jugendpavillon in Gehrden hat gegenwärtig eher den Charme einer Bahnhofshalle. "Es ist enttäuschend, wie wenig von dem ursprünglichen Zweck der Einrichtung geblieben ist", sagt Peter Lübcke. Mit dieser Ansicht steht der CDU-Politiker nicht allein. Gemeinsam mit Vertretern des Ausschusses für Bildung, Soziales und Senioren hat er das Gebäude an der Lange-Feldstraße inspiziert. Ihr Fazit: Es müsse dringend darüber nachgedacht werden, wie das Haus wieder mit Leben gefüllt werden könne.

Früher sei das Jugendpavillon eine Freizeiteinrichtung für Jugendliche gewesen, heute werde es längst multifunktional eingesetzt, sagt Lübcke. Es wird von der Oberschule im Zuge des Ganztagsbetriebs genutzt. In dem ehemals zum Jugendpavillon zählenden Seitentrakt ist vor einigen Jahren die Musikschule eingezogen. Was allerdings besonders nachhaltig wirkt, sind die Brandschutzbestimmungen. Die Räume im Obergeschoss beispielsweise sind weitgehend verwaist, weil ein zweiter Fluchtweg fehlt. Die Folge: Die Attraktivität des Jugendtreffpunkts leidet. Die Zahl der Kinder und Heranwachsenden, die die Einrichtung besuchen, lässt spürbar nach.

Ideen und Wünsche, wie neue Anreize geschafft werden können, hat das Team um Jugendpfleger Christian Hilgers genug. So soll die Lichtanlage erneuert werden, ein neues Raumkonzept mit Sitztribüne wurde ausgearbeitet, Teppiche sollen die Akustik dämpfen, der große, dunkle Raum soll farblich umgestaltet werden und im Außenbereich würden die Verantwortlichen gerne eine große Kletterpyramide aufstellen. Das Problem sind neben den gesetzliche Auflagen die Finanzen. So hat die jüngste Umgestaltung des Außenbereichs deutlich mehr Geld verschlungen als erwartet. Die Drainage musste komplett erneuert werden. Die Kosten: 22000 Euro. Damit ist der Etat in Höhe von 28000 Euro so gut wie aufgebraucht.

Immerhin: Die Politiker wollen ihre Visite nachbereiten. "Wir werden bei den Haushaltsberatungen auch Rücksicht auf die Belange der Jugendpflege nehmen", kündigt Lübcke an. Es können nicht sein, dass Millionen Euro in die Schulen investiert werden und für das Jugendpavillon nichts mehr übrig bleibe.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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