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Förderverein hilft bei Urologie-Sanierung

Gehrden Förderverein hilft bei Urologie-Sanierung

Der Förderverein des Klinikum Robert Koch in Gehrden will die Sanierung der urologischen Abteilung unterstützen. Bei der Mitgliederversammlung stellte der Verein die Anschaffung neuer Porzellanbecken für die Sanitäranlagen in Aussicht.

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Das Gehrdener Krankenhaus hat derzeit zwei Gesichter: Mit dem modernen ersten Neubau-Abschnitt (links) kann der in die Jahre gekommene alte Teil (rechts) von der Ausstattung her nicht mithalten.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Martin Langsdorf wagte einen Blick nach vorne. In den nächsten sieben bis acht Jahren, so der Pflegedirektor des Gehrdener Krankenhauses, soll der alte Teil der Klinik durch den zweiten Neubau-Abschnitt ersetzt werden. Doch bis es soweit sei, könne man in einigen Bereichen nicht warten. "Wir werden Maßnahmen ergreifen müssen, die diese Phase überbrücken", sagte Langsdorf. "Wir stecken in einem Investitionsstau."

Hohe Priorität habe dabei die Abteilung für Urologie, deren neuer Chefarzt Marcus Schenk sich den Förderverein-Mitgliedern mit einem Vortrag über die Arbeit seiner Station vorstellte. Während Patienten im vor einem guten halben Jahr eröffneten ersten Neubau modernste Bedingungen vorfinden, sieht es im älteren Teil des Krankenhauses nicht ganz so optimal aus. Dazu passte der Hinweis aus dem Förderverein, dass der Zustand der sanitären Anlagen in der Urologie nicht zum technisch und personell hervorragenden Eindruck der Abteilung passen würden. Daher will der Verein das Klinikum mit der Anschaffung einiger neuer Porzellanbecken unterstützen - was bei Pflegedirektor Langsdorf auf offene Ohren stieß.

Bereits in den vergangenen zwölf Monaten hat der Förderverein, der aktuell 308 Mitglieder hat, das Krankenhaus großzügig unterstützt. Unter anderem wurden für die Gynokologie zwei onkologische Therapieliegen im Wert von insgesamt 7000 Euro zugesagt. Weitere größere Projekte waren die Anschaffung von drei gewerblichen Kafeeautomaten im Gesamtwert von 4500 Euro und der Kauf einer bereits an das Klinikum übergebenen elektronischen Stuhlwaage für das Gefäß- und Bauchzentrum, die 1700 Euro gekostet hat.

Insgesamt unterstützte der Verein das Klinikum mit Projekten im Gesamtwert von mehr als 22 000 Euro. Und auch in Zukunft werden angesichts vorhandener Mittel in Höhe von knapp 11 000 Euro weitere Anschaffungen getätigt werden, wie Manfred Mücke versicherte. "Wir sind auch im laufenden Jahr handlungsfähig und können uns etwas einfallen lassen", sagte der Vereinsvorsitzende, der wie Langsdorf die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Klinikum und Förderverein unterstrich.

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