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Eine Verkehrsbehörde für Gehrden?

Gehrden Eine Verkehrsbehörde für Gehrden?

Die CDU hat gefordert, dass die Stadt eine eigene Verkehrsbehörde einrichtet. Die anderen Parteien unterstützen den Vorschlag.

Gehrden. Es könne nicht sein, dass eine Stadt nicht flexibel und schnell über innerörtliche Verkehrsangelegenheiten entscheiden könne, kritisiert der CDU-Fraktionsvorsitzende Heinrich Meinecke. Das soll sich aus Sicht der Union bald ändern. Die wünscht sich, dass die Stadt die Aufgaben, die zurzeit von der Region wahrgenommen werden, übernimmt.

Grund ist die unbefriedigende und oft langwierige Betreuung Gehrdens durch die Region. "Durch eine Übernahme versprechen wir uns eine deutliche Beschleunigung der Verfahren und auch mehr Bürgernähe", heißt es in einem Antrag. Auf veränderte Verkehrssituationen könne so schnell und flexibel reagiert werden. "Schließlich kennen wir uns vor Ort besser aus als ein Regionsmitarbeiter aus Hannover", sagt Meinecke. Die Region arbeite zudem häufig viel zu langsam und die Prozesse seien furchtbar langatmig.

Der Vorstoß findet durchaus Zustimmung bei den Vertretern von SPD, Grüne und FDP. Die Verwaltung soll nun prüfen, welche finanziellen Auswirkungen eine Übernahme der Aufgaben hat und ob möglicherweise eine interkommunale Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen denkbar sei, hat die CDU in dem Antrag formuliert.

Erörtert wird der CDU-Vorschlag am Mittwoch, 22. Juni, in der Sitzung des Rates. Weitere Themen sind dort unter anderem der Bau einer neuen Grundschule und die  Erarbeitung eines Konzeptes für ein öffentliches WLAN im Gehrdener Stadtzentrum. Die Sitzung beginnt um 18.30 Uhr im Bürgersaal.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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