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Widerstand gegen Windenergiepläne

Leveste Widerstand gegen Windenergiepläne

Die CDU kündigt Widerstand gegen ein Repowering der Anlagen im Windpark Leveste an. Unter anderem soll eine Bürgerinitiative geründet werden.

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Eine Anlage im Windpark Leveste: Die Region hat das Areal entgegen ihrer ursprünglichen Ansicht zu einem Vorranggebiet für Windenergienutzung erklärt.

Quelle: franz

Leveste. Die Entscheidung der Region, den Windpark in Leveste im Regionalen Raumordnungsprogramm auch in Zukunft als Vorrangfläche zur Windenergienutzung einzustufen, führt zu Protesten. „Still und heimlich hat die Region ihre ursprüngliche Position aufgegeben“, sagt der Ortsverbandsvorsitzende der CDU Leveste, Ernst-Richard H.-Köper. Noch im vergangenen Jahr habe es im Entwurfstext des Raumordnungsprogramms geheißen: „Die Potenzialfläche ist vollständig nicht für die Festlegung als „Vorranggebiet Windenergienutzung“ geeignet und entfällt.“ Doch davon wolle man heute in Hannover nichts mehr wissen, kritisiert Köper. Nun sei die Levester Fläche doch Vorrangstandort, und es drohten 200 Meter hohe Windkrafträder mit einem Rotorendurchmesser von annähernd 130 Meter und einer blinkenden Dauerbefeuerung für die Flugsicherheit. Grund genug für den Ortsverbandsvorsitzenden, in Leveste den Widerstand gegen die Pläne der Region zu organisieren. „Wir haben bereits eine Unterschriften-Aktion gegen das Repowering gestartet und gehen davon aus, dass wir der Region schon in Kürze einen eindrucksvollen Beleg für die Stimmung im Ort übergeben können“, sagt Köper. Darüber hinaus sei die Gründung einer überparteilichen Bürgerinitiative und eine Bürgerversammlung in Planung. Auch bei der öffentlichen Auslegung des Vorhabens, die nach Ostern beginnen soll, werde man versuchen, die Region unter Druck zu setzen. „Wir wollen wissen, warum das alles nur wenige Monate später nicht mehr gelten soll“, sagt der CDU-Ortsverbandsvorsitzende. Auch die Tatsache, dass auch die Regions-CDU dem Papier zugestimmt, ist für Köper kein Argument. „Mich interessieren die Menschen in meiner Ortschaft, und nicht, was Kommunalpolitiker im fernen Hannover für richtig halten“, sagt Köper.

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