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Mehr Polizei in der Innenstadt

Gehrden Mehr Polizei in der Innenstadt

Die CDU will mehr Polizeipräsenz in Gehrden. Innere Sicherheit und die Belebung der Innenstadt sind zentrale Punkte im Programm für die Kommunalwahlen.

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Gesperrt: Die Kanalarbeiten im Steinweg beeinträchtigen zurzeit die Umsätze der Geschäftsleute in der Gehrdener Innenstadt.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Die Gehrdener CDU will sich im Programm für die Kommunalwahlen im September verstärkt dem Thema Innere Sicherheit zuwenden. Unter anderem setzt die Partei sich dafür ein, dass die Polizeistation in der Burgbergstadt länger besetzt ist - und zwar bis 23 Uhr. Zurzeit ist sie nur bis 15 Uhr geöffnet. "Wir haben den Eindruck, dass die Polizei präsenter sein sollte", sagt der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Thomas Spieker. Das Gefühl von Sicherheit sei ein wesentlicher Baustein von Lebensqualität. Der massive Stellenabbau bei der Polizei habe in den vergangenen Jahren gerade bei älteren Menschen zu einem Gefühl der Unsicherheit geführt, glaubt Spieker. Deshalb fordern die Christdemokraten auch mehr Streifenfahrten durch die Ortsteile und außerdem Fußstreifen in der Innenstadt. 

Ferner will sich die CDU dafür einsetzen, dass die Präventionsarbeit zu Themen wie Gewalt, Mobbing und Sucht an den Schulen ausgeweitet wird. Zudem sollen offene Sprechstunden für Jugendliche und Erwachsene, speziell für junge Mädchen und Frauen eingerichtet werden.

Ein weiterer zentraler Punkt des Wahlprogramms ist die Belebung der Innenstadt. Immer mehr Einzelhändler hätten sich in den vergangenen Jahren aus dem Stadtzentrum zurückgezogen. "Wir glauben, dass eine Wiederbelebung der Innenstadt als Einkaufsmeile möglich ist", sagt Ernst-Richard H.-Köper. Ziel sei eine Ansiedlung von Unternehmen aus Einzelhandel, Dienstleistung, kleinteiligem Handwerk und Gastronomie. "Dabei erachten wir es als kontraproduktiv, wenn Projekte wie eine Freiwilligen-Agentur oder ein Mehrgenerationenhaus potenzielle Verkaufsflächen in der 1A-Lage blockieren", meint Köper.

Aus Sicht der CDU ist auch die Gründung einer Standortgemeinschaft nötig, in der unter der Führung des Bürgermeisters Immobilienbesitzer, Stadtplaner, Projektentwickler und Einzelhändler an einem Tisch sitzen. "Wir brauchen dringend kreative Lösungen", sagt Spieker. Und der Antrieb müsse aus dem Rathaus kommen.

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