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Das Schwimmen wird teurer

Gehrden Das Schwimmen wird teurer

Die Eintrittspreise für das Gehrdener Delfi-Bad werden erhöht. Ab dem nächsten Jahr soll das Badevergnügen für die Bürger zehn Prozent teurer werden.

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Das Badevergnügen im Gehrdener Delfi-Bad wird ab 2016 teurer.

Quelle: Nils Oehlschläger

Gehrden. Die Politiker sind sich einig. Im Zuge der Haushaltskonsolidierung müssten auch die Eintrittspreise für das Delfi-Bad angehoben werden - "moderat", wie alle Ratsmitglieder betonten. Sie einigten sich auf eine Erhöhung um 10 Prozent. 3,90 Euro (bisher 3,60 Euro) kostet ab dem 1. Januar die Einzelkarte für Erwachsene. Jugendliche zahlen 2,60 statt 2,40 Euro. Die Stadt verspricht sich davon eine Mehreinnahme in Höhe von 18000 Euro. Letztlich ein Tropfen auf dem heißen Stein. Der jährliche Zuschuss für das Schwimmbad beträgt immer noch mehr als 613000 Euro. Allein deshalb hätte sich Kai Magnus Paulsen (FDP) eine mutigere Entscheidung gewünscht. "Es bleibt ein erhebliches Defizit für den Betrieb des Bades", merkte er im Ausschuss für Bildung, Soziales und Senioren an.

Darüber hinaus fordert die SPD, dass die Verwaltung eine "tiefergehende Gesamtanalyse" für das Delfi-Bad in Auftrag gibt. Die Kosten dafür: 20000 Euro. "Wir müssen darüber nachdenken, wie wir das Schwimmbad attraktiver machen und wie wir es effizienter bewirtschaften können", erläuterte Helmut Meffert (SPD). Geprüft werden sollen eine Optimierung der Technik, eine Erweiterung der Angebote beispielsweise im Saunabereich, bauliche und gestalterische Maßnahmen und die Akquise von Fördermitteln.

Ein Vorschlag, der vor allem bei der CDU Verwunderung auslöste. "Wir erhöhen die Eintrittspreise, um 18000 Euro mehr einzunehmen, und sollen im gleichen Atemzug 20000 Euro für ein Gutachten ausgeben", sagte Harald Schultz. Auch die Bündnisgrünen sperrten sich gegen diese Investition. "Wir sollten das intern lösen", sagte Heinz Strassmann. Mehr Verständnis für den SPD-Vorstoß zeigte Paulsen. Es sei auch eine gute Gelegenheit, zu analysieren, wie das Delfi-Bad künftig betrieben werden solle. "Möglicherweise nur noch als Freibad", sagte der Liberale.

Am Ende gab es einen Kompromiss. Es soll eine Gesamtanalyse erstellt werden, allerdings ohne externe Beratung. Das Ziel: Die Kosten für das Bad sollen gesenkt und die Einnahmen erhöht werden.

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