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Schulbetreuung aus Platznot in Festhalle verlegt

Gehrden Schulbetreuung aus Platznot in Festhalle verlegt

Das Betreuungsprojekt der Stadt ist beliebt. Ab dem nächsten Schuljahr soll von derzeit 26 auf 50 Kinder aufgestockt werden. Dadurch gerät Gehrden in Raumnot an der Grundschule: Ab September wird die Festhalle Am Castrum deswegen für die Hausaufgabenbetreuuung genutzt.

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Beatrix Mirecki unterstützt die Jungen und Mädchen der Grundschule Am Castrum bei den Hausaufgaben. 

Quelle: Wirausky

Gehrden. Die Hausaufgabenprojekt der Stadt zieht im nächsten Schuljahr in die Festhalle um. Auch der angrenzende Musikraum wird für die Schulbetreuung zur Verfügung gestellt. Die Grundschule Am Castrum erhält im Gegenzug den Klassenzimmer, in dem zurzeit die Jungen und Mädchen der Hausaufgabenbetreuung untergebracht sind, zurück. Der Unterrichtsraum wird benötigt, weil im nächsten Jahr fünf erste Klassen eingerichtet werden müssen. Die ursprüngliche Idee, mobile Unterrichtsräume aufzubauen, ist vorerst vom Tisch. Unabhängig davon benötigt auch die Hausaufgabenhilfe, in der Grundschüler bis 15 Uhr betreut werden, mehr Platz. Das Angebot soll von 25 auf 50 Kinder aufgestockt werden. Auch, weil Hortplätze fehlen.

Das Problem des Umzugs: Die Festhalle steht für Veranstaltungen nur noch eingeschränkt zur Verfügung. Die Alternative: Unter der Woche sollen sie in den Bürgersaal verlegt werden, am Wochenende wird die Festhalle zurückgebaut. Die letzte Entscheidung obliegt allerdings dem Bürgermeister. Er erteilt die Genehmigungen. "Und ihm wünsche ich dabei ein glückliches Händchen", sagt Peter Lübcke (CDU). Die Festhalle ist der größte Veranstaltungsort der Stadt.

Die Politiker stimmen den Vorschlag der Verwaltung zu. "Das Hausaufgabenprojekt darf nicht gefährdet werden", merkt Lübcke an. Es sei ein wichtiger Bestandteil der nachschulischen Betreuung. Die Idee, dass die Kinder dafür in die Festhalle umziehen, begrüßt auch Helmut Meffert (SPD). "Das ermöglicht eine schnelle Entlastung für die Grundschule", sagt er mit Blick auf den frei werdenden Unterrichtsraum. Und in Bezug auf die Vereine und Verbände fügt Meffert an: "Sie müssen vorübergehend auch mal Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen."

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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